Hibiskus (Hibiskus rosa-sinensis)

Juni 7th, 2011

Hibiskus

Der Hibiskus eignet sich nicht nur als Kübelpflanze auf der Terrasse, auch als Zimmerpflanze in der Wohnung ist er gut zu kultivieren.

Der Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und ist mit seinen 1500 Arten auf der ganzen Welt verbreitet. Aus den tropischen Ländern kommen die schönsten Arten. An Farben gibt es weiß, gelb, rosa, orange oder rot. Der gelbe Hibiskus ist die Nationalblume Hawaiis.

Standort

Diese Pflanze sollte an einen hellen Ort stehen. Doch die starke Mittagssonne ist zu meiden. Der Hibiskus kann ab Juni ins Freie gestellt werden, aber es sollte ein geschützter Platz sein. Besondere Anforderungen an die Raumtemperatur sind nicht vorhanden. Es reicht im Frühling und Herbst die normale Raumtemperatur aus.

Nur während der dreimonatigen Winterruhe sollte die Raumtemperatur auf etwa 13 Grad gesenkt werden. Doch sollte er dort auch an einen hellen Ort stehen.

Pflege

Ein regelmäßiges Gießen in der Hauptwachstumszeit ist erforderlich, wobei eine Staunässe zu vermeiden ist. So sollte die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben abtrocknen.

Im Winter wird die Pflanze weniger gegossen, aber sie sollte auch dort nicht ganz trocken werden.

Gedüngt wird in der Wachstumsperiode einmal wöchentlich und in der Ruhezeit wird die Düngung reduziert.

Im Frühjahr werden die dicht gewachsenen Triebe ausgeschnitten. Ansonsten werden die Triebe und Zweige auf 15 cm Länge  zurück   geschnitten.

Das Umtopfen erfolgt im Frühjahr.

Blütezeit

Der Hibiskus blüht von Juni bis Oktober. Das sind trichterförmige Blüten, die  an der Blütenöffnung einen Duchmesser bis 15 cm erreichen können.

Vermehrung

Die Vermehrung nimmt man im Frühjahr vor. Dazu werden 10-15 cm lange Kopfstecklinge geschnitten. Diese schneidet man vom unverholzten Zweigen ab. Damit die Stecklinge gut gezogen werden können, sollte die Temperatur des Bodens und auch die Luftfeuchtigkeit hoch sein.

Schädlinge und Krankheiten

Blätterfall – zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu trockner Ballen

Rote Spinne oder Blattläusebefall - durch Zugluft

Knospenfall – Drehen der Pflanze, Ballentrockenheit, Lichtmangel, plötzlicher Temperaturwechsel

Majoran (Origanum majorana)

Juni 6th, 2011

Majoran

Dieses Gewürzkraut gehört zu der Familie der Lippenblütler. Seine Herkunft ist wahrscheinlich Südwest- oder Zentralasien.

Standort

Der Boden sollte nährstoffreich und kalhaltig sein. Ein sonniger Platz ist angebracht.

Majoran ist sehr frostempfindlich. Es kann auch in einem größeren Topf auf der Fensterbank plaziert werden.

Pflanzzeit

Die Vermehrung erfolgt durch Samen. Die Aussaat sollte ab Mitte Mai erfolgen. Ins Frühbeet kann es ab Mitte März.

Es handelt sich hier um ein bis 50 cm hohen Halbstrauch. Die Stängel sind stark verzweigt.

Blütezeit

Juni bis September

Ernte

Die Ernte der jungen Blätter kann während der ganzen Vegetationsperiode erfolgen. Soll das Kraut zum Trocken genommen werden, dann ist das Kraut kurz vor dem Öffnen der Blüte zu ernten. Es wird gebündelt und an einen luftigen Platz im Schatten aufgehängt.

Damit das Aroma von dem getrockneten Majoran erhalten bleibt, ist es in fest verschließbare Glasgefäßen aufzubewahren.

Verwendung

Die Verwendung ist vielseitig wie zum Würzen von Fleischgerichten (Rind, Hammel, Schwein, Geflügel,Wild, Hackfleisch)

Auch für Kartoffelgerichte, Pasteten, Aufläufe und Eintöpfe macht es sich gut.

Majoran besitzt aromatische, verdauungsfördernde, krampflösende und beruhigende Eigenschaften

Löwenmäulchen (Antirrhinum majus)

Juni 4th, 2011

Löwenmäulchen

Das Löwenmäulchen ist  eine einjährige Sommerblume. Ihre Herkunft hat sie in Südeuropa und Nordafrika.

Es gibt unterschiedliche Sorten, wonach sich dann die Wuchshöhe richtet. So kann diese Pflanze klein bis 10 cm oder eine Höhe von 100 cm erreichen.

Die Blütenfarbe geht von weiss, rot, rosa und gelb. Außer die Farben Blau und Violett sind nicht vertreten.

Diese Sommerblume war schon immer sehr beliebt als Gartenblume.  Durch ihre große Farbenvielfalt macht sie sich gut in den Hausgärten.

Löwenmäulchen ist eine widerstandsfähige Zierpflanze und gehört zu der Gattung der Rachenblütler.

Standort

Diese wunderschöne Sommerblume mag sonnige bis halbschattige Beete.  Wichtig ist, dass sich die Hitze in Grenzen hält und die Erde nie vollkommen austrocknet.

Pflanzzeit

Wer eine besondere Sorte im Garten hat, kann den Samen ernten und dadurch eine Vermehrung der Pflanze erzielen.

Der Samen sollte etwa 6 Wochen nach der Blüte (August) genommen werden. Der Samen ist dann reif. Dieser Samen wird dann im Februar oder März in Töpfen gesät. Die Pflänzchen kann man dann Mitte Mai ins Beet setzen. Doch Vorsicht, wenn noch Nachtfröste sind. Die jungen Pflanzen erfrieren sehr schnell.

Man kann aber sich auch vom Gärtner vorgezogene Pflanzen holen, die dann auch Anfang/Mitte Mai ins Beet gesetzt werden.

Blütezeit

Juni bis September

Das Löwenmäulchen ist eine wunderschöne Schnittblume und hält in der Vase mindestens eine Woche.

Pflege

Welke Blütenstiele sollten abgeschnitten werden. Lässt man sie stehen, bildet sich Samen und die  neuen Blütenknospen entwickeln sich spärlicher.

Wenn man jede Woch die Pflanze durchputzt, dann hat man an ihr sehr viel Freude und sie blüht munter weiter bis zum Oktober.

Sollen sich die Pflanzen gut verzweigen, knipst man die Triebe über dem 7. Blattpaar ab.

Schädlinge

Natürlich kann auch ein Löwenmäulchen von Schädlingen befallen werden.  So kann Rost und echter oder falscher Mehltau die Pflanze befallen. Die Blätter werden davon befallen, besonders dann, wenn sie ständig feucht sind. Es ist wichtig, dass das Laub nach Regen sehr schnell abtrocknen kann. So ist es von Vorteil, wenn der Standort offen und zugig ist.

Ansonsten ist ein Pflanzenschutzmittel auf Schwefelbasis anzuwenden.