Wie steht es um unsere Erde?

Man schrieb das Jahr 1627, als der Ur oder Auerochse, die Stammform unserer Hausrinder, ausstarb. Damit teilt Bos primigenius das Schicksal vieler Arten, die wir Menschen im Laufe unserer Geschichte auf diesem Planeten schlichtweg „ausradiert“ haben …

Denn auch die meisten Wildpferde sind heute verschwunden. Ebenso sind die Wölfe im 19. Jahrhundert, wenn auch nicht ausgerottet, so doch in den meisten Regionen unserer Erde stark dezimiert worden:

Der menschliche Hunger ist unersättlich!

Die Menschheit treibe ihren eigenen Planeten in einen gefährlichen Burn-Out, fürchtet daher die Naturschutzorganisation WWF und beklagt, dass wir mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde (er)tragen kann.

„Als die Pharaonen ihre Pyramiden bauten, brauchten die Menschen dreitausend Jahre, bis sie ihre Kopfzahl auf Erden um 10 Millionen vermehrt hatten. Heute sind dazu nur noch knapp 2 Monate notwendig“, beklagte („Kein Platz für Wild Tiere“) der bekannte Tierfilmer und Afrikaforscher Bernhard Grzimek daher bereits in den 1970 er Jahren und wies damit darauf hin, dass wir a: zu viele (Menschen) sind und b: zu hohe Ansprüche und Lebensstandards haben.

Denn es sind eben nicht nur die Entwicklungsstaaten mit ihrem teils rasanten Bevölkerungswachstum, die den Zukunftsforschern Angst machen. Schließlich werden gerade in den Industrienationen gewaltige Ressourcen verbraucht. Und das allein durch unseren Fleischkonsum, für den viel zu viel Wasser verschwendet und überall in den Tropen Futtermittel angebaut werden.

Da dazu Regenwälder abgeholzt werden, geht die Tierschutzorganisation Peta davon aus, dass es eigentlich keine fleischessenden Umweltschützer geben dürfte. Denn der Fleischverzehr schade dem Klima und begrenze die Artenvielfalt.

Wann hört das Artensterben endlich auf?

Um die sieht es ohnehin nicht (mehr) gut aus. Denn laut WWF ist die biologische Vielfalt allein in den letzten vier Jahrzehnten (!) um 52 Prozent reduziert worden.

Das jedenfalls ergibt der so genannte „Living Planet Report 2014“, den die Naturschutzorganisation nun vorgelegt hat. Mit Zahlen, die die Naturschützer sehr besorgt machen. Denn „wir entziehen uns und unseren Kindern damit die Lebensgrundlagen in schwindelerregender Geschwindigkeit“, warnt Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland:

„Macht die Menschheit weiter wie bisher, sind bis 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken!“

Tatsächlich ist es so, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland, trotz Ökowende, noch viel zu viel Wasser und Energie verbraucht wird. Einmal auf Fleisch zu verzichten oder den Wagen stehen zu lassen, könnte daher eine ganz famose Idee sein.

Denn bis heute verbraucht jeder Deutsche pro Jahr mehr als doppelt so viele Ressourcen, wie ihm im globalen Mittel eigentlich zustehen: „Wir sind daher weit davon entfernt, Vorbild zu sein“, beklagt der WWF-Vorstand und plädiert dazu, dass auch wir Deutschen unseren „Fußabdruck“ auf dieser Erde begrenzen. Denn nur so sei auch für die nachfolgenden Generationen ein hohes Wohlstandsniveau zu garantieren.

Tatsächlich sieht Brandes gerade eine Industrie- und Wohlstandsnation wie Deutschland in der Pflicht. Wir müssten unsere Landwirtschaft und unseren Verkehr nachhaltiger ausrichten, ausgewiesene Schutzgebiete wirksamer schützen und die nationale Biodiversitätsstrategie schneller umsetzen.

Eine herausragende Bedeutung kommt laut WWF auch der Energiewende zu. Denn „man beobachtet in der Welt sehr genau, wie wir hierzulande als eine führende Industrie- und Exportnation die Energiewende umsetzen. Wenn wir diese Herausforderung erfolgreich stemmen, hat das weltweite Signalwirkung“, bekräftigt Brandes unsere Vorreiterrolle.

Wie funktioniert die Energiewende?

Dass die gut vorankommt, glaubt zumindest das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Deutschland auf dem Weg zu einer der energieeffizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften der Welt sieht. Dazu gehöre eine ganzes Paket von Maßnahmen, quasi eine Gesamtstrategie, mit dem Ziel, Energie sicher, sauber und dennoch bezahlbar zu machen.

So sollen die erneuerbaren Energien bereits im Jahr 2025 40 bis 45 Prozent unserer Stromversorgung ausmachen: „Bis 2035 soll unser Strom dann zu 55 bis 60 Prozent und bis 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommen!“

Mag also sein, dass es für unseren blauen Planeten, die Erde, doch noch nicht zu spät ist!?

Rekorde im Tierreich

„Gegen uns habt ihr alle keine Chance“, titelt die Programm-Zeitschrift „Funk Uhr“ in ihrem August-Heft und verweist damit, passend zur EM der Leichtathleten, auf die Superkräfte vieler Tiere …

Etwa die des Gorillas, der ein wahrer Muskelprotz ist und selbst die schweren Reifen eines Lkw mühelos zerreißen kann.

Von Muskelprotzen und Sprintern:

Tatsächlich weiß der Körperbau der Menschenaffen auch die Internet-Community zu begeistern, so dass allenthalben Themen rund um die Kräfte der Tiere diskutiert werden: „Wie viel Kilo schafft ein Gorilla im Bankdrücken“, fragt ein User auf gutefrage.net und merkt noch an, dass sein Anliegen durchaus ernst gemeint ist.

Auch der Spiegel befasste sich schon mit dieser Thematik und geht davon aus, dass die Affen „180 Kilogramm pure Kraft“ sind.

Dabei gelten eigentlich sehr viel kleinere Tiere als die Meister im Gewichtheben. Denn Ameisen stemmen Blätter und Zweigteile, die in Relation zu ihrem Körpergewicht ganz enorm sind: „Warum können Ameisen so viel tragen“, will daher auch der Tagesspiegel wissen und sieht hier Kraftpakete im Kleinen.

Wobei die Biologen auch von den Bauten und vom Sozialverhalten der Tiere äußerst fasziniert sind. Ein Insekt, das in unserer Bewertung übrigens deutlich ambivalent daher kommt. Denn so nützlich Ameisen auch im Wald und Flur sind, so störend ist ihre Vorliebe für Honigtau in unserem Garten:

Schließlich neigen Ameisen dazu, dessen Spender, die Blatt- und Schildläuse, gegen ihre natürlich Feinde wie Marienkäfer und Florfliegen zu verteidigen, so dass die Nützlinge bei Anwesenheit der Ameisenwächter-Schutztruppe kaum eine Chance haben!

Rekorde im Tierreich:

Doch zurück zu den Rekorden im Tierreich, wo der Gepard als schnellstes Tier auf dem Land gilt. Schließlich kann die hochspezialisierte Raubkatze knapp 100 Kilometer schnell laufen. Ein echtes Sprinttalent, das freilich rasch ermüdet. Denn schon nach 300 oder 400 Metern Strecke muss der Gepard mehr als nur einen „Gang“ zurückschalten, so dass er im Dauerlauf, wie der Verhaltensforscher und Publizist Vitus B. Dröscher mal eindrucksvoll beschrieb, von Buschmännern spielend leicht gestellt wird.

Dass auch ein Strauß ganz schön schnell ist, bestätigt dann die Programm-Zeitschrift „Funk Uhr“. Zudem gelten die afrikanischen Laufvögel als die größten lebenden Vögel der Erde, so dass ihnen ein weiterer Allzeitrekord gewiss ist.

Wehrhaft sind Strauße obendrein, da ihre Füße mit dolchähnlichen Krallen bewehrt sind. Löwen und andere Fressfeinde gehen den um sich tretenden Federbällen daher lieber aus dem Weg, da bereits ein einzelner, gut gezielter Tritt eine verheerende Wirkung besitzt.

Doch damit nicht genug. Denn zusätzlich gehen die sicherheitsbewussten Strauße mit Zebras eine Zweckgemeinschaft ein, da deren Nase und Witterungsvermögen (wie das unserer Hauspferde) geradezu genial ist. Zebras riechen daher frühzeitig, wer sich da durchs Gebüsch anschleicht, wohingegen der hochgewachsene Strauß die Savanne besonders gut im Blick hat.

So profitieren beide Seiten von dieser Wächter- und Schutzgemeinschaft!

 

Gorillas werden bis zu 1,80 Meter groß und sind unglaublich stark. Vor allem die männlichen Tiere, die fast 200 Kilogramm schwer werden. Gorilla-Frauen sind dagegen deutlich leichter und schlanker gebaut und wiegen mit rund 90 Kilogramm nur die Hälfte!

Foto: Peter Hoffmann

Ist ein Baugutachten von Nöten ?

Ein neues Haus zu bauen oder ein altes Haus zu renovieren, ist für den privaten Bauherrn sehr anstrengend und bringt mitunter auch viel Ärger mit sich.

Damit nicht noch unnötig Geld, Nerven und Zeit bei der Beseitigung von Fehlern und Mängeln investiert werden müssen, ist es ratsam, ein Baugutachten zu erstellen.
So sollte man schon in der Planungsphase ein Baugutachten erstellen lassen, denn ein Baugutachten zeigt nicht nur Baumängel auf.

Nein, es gibt auch für den Bauherrn eine Orientierung in einem angemessenem Kaufpreis und die zu erwartenden Baukosten. So kann man einen Baupfusch und spätere kostenaufwendige Sanierungskosten ausschließen.

Der Kauf einer Immobilie ist eine teure Anschaffung, darum sollte vor dem Kauf ein Bausachverständiger mit hinzu gezogen werden. Dieser untersucht das Objekt hinsichtlich von Bauschäden. Diese erkennt ein Laie meistens nicht. Mängel am Objekt können Risse in den Wänden, die durch das schnelle Aufbringen eines neuen Putzes, verdeckt wurden. Auch ein neuer Anstrich kann morsches Gebälk verdecken.

So führen Bausachverständiger vor den Abschluss des Kaufvertrages einen Immobilienscheck durch.

Was zählt alles zum Immobilienscheck?

1. Die Lage des Grundstücks. Hierzu zählen die Umgebung, das Umfeld und die Infrastruktur der Umgebung.
2. Mittels einiger technischer Geräte kann ein Bausachverständiger den Schallpegel von vorbei fahrenden PKW sowie Fluglärm und Bahnlärm messen.
3. Auch kann er prüfen, ob die Wände trocken sind.
4. Es wird bei der Begehung des Hauses der genaue Zustand der Immobilie festgehalten.
5. Oft verlangen Banken ein detailliertes Wertgutachten der Immobilie.
6. So kann es sein, dass man glaubt beim Kauf der Immobilie ein Schnäppchen gemacht zu haben. Doch das kann sich als Irrtum herausstellen, weil zum Kaufpreis noch hohe Sanierungskosten hinzukommen können.

Auch beim Hausbau ist die Hinzuziehung eines Bausachverständigen ratsam. So sollte man sich nicht auf eine reine schriftliche Bauabnahme einlassen, sondern eine direkte Abnahme vor Ort vornehmen. Diese Abnahme sollte man nicht alleine machen. Die Hinzuziehung eines Bausachverständigen ist ratsam. Auch hier erkennt der Fachmann versteckte Mängel.

Die Bauabnahme, ist neben der Unterzeichnung des Kaufvertrages, ein sehr wichtiger Rechtsakt

Es beginnt mir der Unterzeichnung der Bauabnahme die Gewährleistung. Das bedeutet, dass der Bauherr ab dem Zeitpunkt in der Pflicht ist, dem Unternehmer weitere Mängel nach zu weisen.

Durch eine sorgfältige Abnahme der einzelnen Baugewerke oder auch Bauabschnitte stellt ein Bausachverständiger die Qualität der ausgeführten Arbeiten rechtzeitig fest.
Bei der Bauabnahme wird ein Protokoll angefertigt, welches gegebenenfalls die Mängel aufweist. Dieses ist die Grundlage für den Nachweis von Mängeln. Der Bausachverständige wird darauf achten, dass das Protokoll von allen beteiligten Seiten unterzeichnet wird.

Es sollten in diesem Protokoll aber auch Punkte aufgeführt sein, die der Bauherr als nicht vertragsmäßig empfunden werden. Dazu zählen nicht nur erkennbare Mängel, sondern auch schon Zweifel an einem korrekten Zustand des Objektes.

Ein fundiertes Baugutachten ist eine vollständige Beweissicherung über Schadenumfang und Schadenhöhe. Es ist die wichtigste Voraussetzung für eine Schadenregulierung.

Quellennachweis: Bausachverstand in Hamburg und Umgebung – Rainer Golunski