Kräuterschnecke

Anlegen einer Kräuterschnecke Kräuterspirale

Viele Garten- und Hausbesitzer legen sich in ihrem Wochenenddomizil oder auf ihrem Grundstück eine Kräuterschnecke an. Sie ist ein dekoratives Element, was den Garten verschönert..

Doch sorgt sie nicht nur für eine dekorative Optik, sondern man erhält mit der Kräuterschnecke ein Kräuterbeet, wo man das ganze Jahr über frische Kräuter ernten kann. Und wer möchte nicht die frischen Kräuter in seinem Garten ernten.

Bauanleitung einer Kräuterschnecke

Wer nun denkt, dass der Bau nicht zu schaffen ist, der irrt. Denn man muss für den Bau kein großer Gartenexperte sein. Auch muss man nicht unbedingt einen Gärtner mit dem Bau beauftragen.

Jeder Gartenliebhaber schafft das bauen einer Kräuterschnecke auch alleine.

Als Baumaterial sollte man Natursteine nehmen. Natursteine sind sehr dekorativ und es gibt diese auch in verschiedene Farbnuancen.

Was ist bei der Planung zu beachten?

 

  • Standort auswählen
  • Wie soll die Kräuterschnecke aussehen ?
  • Welche Steine sollen verwendet werden ?
  • Welche Größe (Durchmesser) soll sie haben ?
  • Art und Menge der zu pflanzenden Kräuter

 

 

Wenn diese Planungspunkte geklärt sind, dann kann der Bau beginnen.

Als erstes wählt man den Standort aus. Um eine reichhaltige Kräuterernte zu erhalten, sollte die Kräuterschnecke Nord – Südlich gebaut werden. So kann man die volle Sonnenstrahlung nutzen. Man steckt einen Kreis von 3 Quadratmetern ab.

Nachdem diese Vorbereitung getroffen ist, kann man mit dem Bau beginnen.

Zuerst trägt man die obere Erdschicht in einer Tiefe von mindestens 30 cm ab. Danach füllt man dieses Loch mit Kies, welcher verdichtet wird, wieder auf. Diese Kiesschicht ist wichtig, da sie als Drainage dient. Man vermeidet dadurch Staunässe und Frostschäden.

Wer meint, dass man zum Bau der Kräuterschnecke viel Werkzeug benötigt, der irrt. Man benötigt für den Bau nicht viel Werkzeug.

As erstes markiert man auf dem Erdreich den Umriss des Unterbaus der Kräuterschnecke. Dann werden die Steine von außen nach innen (spiralförmig) in den Kreis gelegt. Doch es sollte darauf geachtet werden, dass eine leichte Neigung nach innen besteht.

Generell wird die Kräuterschnecke in Trockenmauerbauweise hergestellt. Es wird kein Mörtel verwendet. Die Steine sollten überlappend ohne viel Kreuzfugen angeordnet werden. Setzt man kleine Steinsplitter dazwischen, verhindert man ein Wackeln der Steine.

Beim Aufbau der zweiten Reihe wird die Mauer parallel zur äußeren gesetzt, aber immer höher und stetig ansteigend.

Man sollte aber darauf achten, dass die Seiten einen Abstand von 15-30 cm voneinander haben.

Man legt die Steine so, dass die Mauer nach innen stetig höher wird. Der innere Fortlauf der Mauer wird auf einem erhöhten Fundament begonnen. Das bedeutet, dass man jetzt mit Kies auffüllt und vorsichtig verdichtet.

So werden alle innen gesetzte Steine auf der Kiesverfüllung begonnen. Also was später unter dem Humus verschwindet, muss nicht Stein sein. Einfacher geht das mit Kies oder Bauschutt.

Die äußere Mauer ist nun fast fertig. Damit der innere Teil der Kräuterschnecke nun in die Höhe gebaut werden kann, ist es einfacher, wenn man Kies oder Bauschutt nimmt. Das bedeutet, dass der innere Teil kontinuierlich mit einem Füllmaterial, Kies oder Bauschutt, aufgefüllt wird.

An der höchsten Stelle sollte die Kräuterschnecke hüfthoch sein. Dadurch schont man seinen Rücken. Doch nicht nur das, auch für Ungeziefer oder Schnecken ist es beschwerlicher die Kräuter zu erreichen.

Bis jeweils 20 cm unter die angrenzende Mauer wird die Kiesfüllung gezogen. Der Rest wird dann mit Humus ca. 15 cm befüllt.

Auf jeden Fall ist darauf zuachten, dass das Füllmaterial aus frostsicherem Kies, Bauschutt oder Schotter besteht.

Nimmt man zum Befüllen lehmigen oder humusangereicherten Boden kann es passieren, dass die Kräuterspirale bei Frost anfängt zu Wackeln.

Jetzt kommt die oberste Schicht der Kräuterschnecke, ca 15-20 cm füllt man mit Kräutererde auf, welche man im Fachhandel kaufen kann. Doch man kann auch normale Gartenerde nehmen, wobei man ein Teil Gartenerde mit einem Teil Kompost und einem Teil Sand vermischt.

Die meisten Kräuter benötigen für ihr Wachstum einen mageren Boden. Mit zu viel Nährstoffen kommen die Kräuter nicht zurecht. So kann ein Überangebot an Nährstoffen dazu beitragen, dass die Kräuter nicht gedeihen oder vielleicht eingehen.

Die Oberfläche der Kräuterspirale geht spiralförmig nach oben. Die Steine der Seitenwände speichern die Wärme der Sonne und geben diese an die Kräuter ab.

Das Beet, welches sich nach oben windet, wird mit unterschiedlichem Füllboden ausgestattet.

© Marina Lohrbach – Fotolia.com

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