Brokkoli (Brassica oleracea var. italica)

Brokkoli

Brokkoli gehört zu der Familie der Kreuzblütler. Vermutlich ist sein Herkunftsland Vorderasien.

Es handelt sich hier um eine Gemüsepflanze mit einem langen Strunk und großen Blättern.  An diesem Strunk sitzen am Ende kleine Blütenstände, die eine Größe von 3-5 cm im Durchmesser haben. Die Blütensprossen haben eine violette bis grüne Farbe.

Die Blütensprossen des Brokkoli sind kleiner und lockerer als beim Blumenkohl.

Aussaat

Soll eine frühe Ernte erfolgen, ist eine Vorkultur empfehlenswert. Dazu sät man Ende Januar den Brokkoli unter Glas aus. Die Jungpflanzen sollten dann ab Mitte März in geschützter Umgebung vorgezogen undvereinzelt werden. Ab Mitte Mai können sie dann in einem Pflanzenabstand von 50 x 50 cm ins Freie gesetzt werden.

Soll der Brokkoli erst im Herbst geerntet werden, dann sollte man zwischen April und und Mitte Juni in einem Saatbeet aussäen. Werden späte Sorten genommen, dann kann der Samen direkt ins Beet gesät werden. Dazu legt man jeweils 3 Samenkörner aus.

Standort

Es sollte ein sonniger bis halbschattiger Standort gewählt werden. Ein humoser, durchlässiger und feuchter Boden ist empfehlenswert.

Pflege

Damit der Brokkoli gut gedeiht, sollte das Beet regelmäßig gegossen werden. Da der Brokkoli einen nährstoffreichen Boden benötigt, sollte man anfangs  und auch zwischendurch düngen.

Damit der Boden immer feucht bleibt, muss der Boden gehackt und auch gemulcht werden.

Ernte

Bei 10 Pflanzen erhält man einen Ernteertrag von 10 Kg Brokkoli.  Die Erntezeit richtet sich nach der Kultur und geht von Juni  bis hin zum Herbst.

Geerntet wird, wenn die Blütenknospen gut entwickelt sind.  Am besten wird morgens geerntet, denn da sind die Knospen noch geschlossen. Bei Hitze blühen die Knospen sehr schnell auf. Ist der Hapttrieb abgeerntet, dann lässt man die Pflanze stehen, weil sich dann aus den Blattachseln weitere Seitensprossen entwickeln.

Schädlinge und Krankheiten

Die Kohlfliege ist für den Brokkoli gefährlich. Man kann die Pflanze aber schützen, in dem ein Karton oder Kunststoffkragen um den Wurzelhals gelegt wird.

Auch die Kohlhernie, was eine Schleimpilzerkrankung ist, schadet dem Brokkoli. Diesem kann man vorbeugen, wenn der Boden gelockert und Kalk zu geführt wird. Sollten allerdings Pflanzen schon befallen sein, dann  sind diese Pflanzen auszureißen und zu vernichten

Stellen sich gelbe Flecken auf den Blättern ein, ist das ein Anzeichen von Falschem Mehltau. Dieses kann man vermeiden durch große Pflanzabstände und vorsichtiges Gießen. Die Blätter sollten beim Gießen nicht nass werden.

Verwendung

Der Brokkoli ist sehr Vitamin-C und mineralstoffreich. Er hat als „italienischer Spargel“  die mitteleuropäische Küche erreicht und ist eine beliebte Kohlsorte.

Er hat wenig Kalorien und eigenet sich auch als Gemüse bei einer Diät.

Das Gemüse sollte nicht lange gekocht, sondern nur kurz gegart werden. Auch zum Einfrieren kann der Brokkoli gut verwendet werden. Er wird dann vorher kurz blanchiert. Ansonsten sollte der Brokkoli an einen kühlen Ort oder im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden, dann bleibt das Gemüse knackig.

 

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