Jagdhund beim Pirschgang

Darf „Waldi“ bald mit ins Büro?

Am 26. Juni ist es wieder so weit. Denn dann will der Deutsche Tierschutzbund unter dem Motto „Kollege Hund“ erneut dafür werben, dass der tierische Begleiter am Arbeitsplatz kein Tabu ist …

Ein Thema, mit dem sich auch der WDR schon befasst hat. Denn einige Abgeordnete der Grünen und der SPD wollen, wie der Sender berichtet, ihre Hunde am liebsten auch in den Bundestag mitbringen:

Die Politik als Vorreiter?

So könne, wie die Hunde- und Tierfreunde unter unseren Volksvertretern erklären, eine Art Vorreiterfunktion ausgeübt werden, während Kritiker die Würde des „Hohen Hauses“ bedroht sehen.

Tatsächlich sind das Thema und die Idee, den Arbeitsalltag und die Stimmung durch tierische Begleiter aufzulockern, nicht neu, so dass auch die Zeit schon mal die tierischen Bürohelden thematisiert (http://www.zeit.de/karriere/2011-09/tiere-im-buero) hat. Und zwar am Beispiel einer Werbeagentur, in der, neben 13 Mitarbeitern, tagtäglich auch sieben Hunde (!) zur Arbeit erscheinen:

„Hunde am Arbeitsplatz haben einen positiven Einfluss auf die Motivation der Angestellten und sorgen damit für ein gutes Betriebsklima und bessere Leistung“, erklärt auch Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und ist damit davon überzeugt, dass nicht nur die Hundebesitzer von großzügigen Regelungen ihrer Chefs profitieren. Vielmehr könne so auch der Zusammenhalt unter den Kollegen gestärkt werden. Etwa dann, wenn ein Kollege beim Gassi gehen einspringt oder mal, ganz selbstverständlich, eine Arbeit übernimmt, während der Besitzer sein Tier versorgt!

Ein rundum positives Miteinander:

Daher findet der tierische Schnuppertag (http://www.tierschutzbund.de/news-storage/heimtiere/030614-kollege-hund.html) heuer auch schon zum siebten Mal statt und soll neue Fans und neue Firmen gewinnen. Hundebesitzer, Kollegen und Chefs sollen dabei sehen und erleben, wie entspannt und inspirierend ein Arbeitsalltag mit Tieren sein kann.

Freilich warnt der Deutsche Tierschutzbund vor reinem Eigennutz und empfiehlt, darauf zu achten, dass auch die tierischen Bedürfnisse erfüllt werden. Der Hund sollte auch am Arbeitsplatz Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug vorfinden.

Natürlich sollten und müssen dann auch die Pausen dem tierischen Kollegen gewidmet werden. Dann können wirklich alle profitieren und werden sich Hunde, die ohnehin am liebsten in der Nähe ihrer Frauchen und Herrchen sind, auch in deutschen Büros und Amtsstuben sichtlich wohl fühlen.

Nicht jeder von uns arbeitet in der Forstverwaltung, wo der Hund zum Berufsbild quasi dazu gehört. Der Tierschutzbund setzt sich daher dafür ein, dass der Hund auch in Büros ein ganz alltägliches Bild abgibt!
Foto: Peter Hoffmann

 

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