Gartenteich

Der Gartenteich erwacht!

Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um den Gewässergrund von Schlamm zu befreien“, rät die Söll GmbH dazu, nun in Sachen Gartenteich aktiv zu werden …

Tatsächlich erleben wir derzeit ja auch in der VOX Doku-Soap „Ab ins Beet“, dass die Kleingartenanlagen und deren Protagonisten allmählich aus ihrer Winterruhe erwacht sind. Denn auch Marion und Ingo (http://www.vox.de/cms/sendungen/ab-ins-beet.html) bringen aktuell ihren Koiteich auf Vordermann und schauen, wie der Pool den Winter und die Kälte (die ja heuer nicht allzu streng war) „verdaut“ haben.

Funktioniert die Technik noch?

Auch die auf Garten- und Wirtschaftsteiche sowie Aquarien und Swimmingpools spezialisierten Söll-Experten raten dazu (http://www.soelltec.de/fruehjahrsstart.html), nun die Technik frühlingsfit zu machen und zu warten. Unter anderem sollten sämtliche Verschleißteile am Filter auf ihre Funktionstüchtigkeit hin geprüft werden. Und „alte und verbrauchte Filtermatten sowie geschwächte UV-Leuchtmittel müssen gegen neue Komponenten ausgetauscht werden!“

Langsam anfüttern!

Da auch die tierischen Bewohner nun wieder munter(er) werden, darf auch wieder Futter gereicht werden. Freilich, wie im Aquarium, nur mit Maß und Ziel: „Verfüttern Sie deshalb nur eine solche Menge, die ihre Fische innerhalb weniger Minuten vollständig auffressen!“ Schließlich würden auch im Teich – trotz des stattlichen Wasservolumens – zu viele Futterreste die Wasserqualität trüben und das Algenwachstum „befeuern“.

Wo bleiben die ersten Frösche und Kröten!?

Auch unsere heimischen Lurche kommen nun, Ende März / Anfang April, allmählich in Hochzeitsstimmung und beginnen, gen Laichgewässer zu wandern. Manche Unken laichen dabei auch in den kleinsten Pfützen, während sich andere Frosch- und Schwanzlurche just unseren Gartenteich aussuchen.

Freilich können deren Nachkommen meist nur dann überleben, wenn der Fischbesatz dezent und / oder die Bepflanzung dicht genug ist. Denn selbst gut gemästete Teichfische wissen Kaulquappen und andere lebende Happen durchaus zu schätze. Letztendlich müssen wir uns also entscheiden, ob ein Gartenteich ein Naturidyll mit Libellenlarven und Molchen sein soll oder aber, deutlich weniger ökologisch wertvoll, als reiner Zier(fisch)teich daher kommt!

Auch Autofahrer müssen nun aufpassen …

Kurios und spannend ist das Laichverhalten, etwa bei den Erdkröten, freilich allemal: Denn meist reiten die Männchen schon unterwegs auf und lassen sich den Rest des Weges von ihren Weibchen tragen. Jene, die den Teich unvermählt erreichen, zeigen sich dann meist wenig wählerisch und „attackieren“ auch Karpfen oder entern in ihrem Liebenstaumel im Wasser treibendes Holz. Mitunter besteigen auch gleich mehrere Männchen ein Weibchen, das dabei dann nicht selten so lange unter Wasser gedrückt wird, dass es ertrinkt …

Natürlich ist die Krötenwanderung auch heuer wieder der Grund dafür, dass der NABU und Naturschützer allenthalben aktiv werden. Denn zahllose Fangzäune müssen aufgestellt und die so gefangenen Amphibien dann über die Straße und zu den (Ersatz)Laichgewässern transportiert werden:

„Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt“, sieht der NABU in solchen Aktionen einen guten Sinn.

Bildquelle: © codo97 – Fotolia.com

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