Weidekaetzchen 2

Die Pollen- und Heuschnupfensaison beginnt!

Unter dem Motto „Hilfe, die Pollen kommen!“ machte die beliebte Fernseh-Zeitschrift „Funk Uhr“ bereits im März darauf aufmerksam, dass nun bald die Leidenszeit der Heuschnupfengeplagten vor der Tür steht …

Tatsächlich ist der Heuschnupfen, die allergische Rhinitis oder Pollinose, heute sogar für allgemeine Online-Lexika wie Wikipedia ein Thema und muss längst zu den Zivilisationskrankheiten und Geißeln unserer Zeit gezählt werden.

Allergien und Heuschnupfen nehmen zu:

Mit steigenden Fallzahlen und Langzeitfolgen, die bei ständigen Nebenhöhleninfekten beginnen und bis hin zu echtem Asthma reichen. Auf jeden Fall jedoch können das lästige Augenjucken und ständige Niesen sämtliche Frühlingsgefühle vermiesen!

Dabei sind nach Auskunft des „Deutschen Allergie- und Asthmabundes“, kurz DAAB, Erkrankungen der Atemwege wie Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) auf dem Vormarsch, so dass nicht nur neue Therapie-Ansätze, sondern auch Aufklärungskampagnen – und das bereits in Kindergärten und Schulen – gefragt sind.

Tatsächlich nämlich scheinen die Atemwege heute bei vielen Menschen zunehmend empfindlich zu reagieren, so dass der DAAB auch für einen konsequenten Nichtraucherschutz plädiert sowie der oftmals willkürlichen und nicht gekennzeichneten „Beduftung“ von öffentlichen Räumen, Schulen und Supermärkten den Kampf angesagt hat:

Schließlich sind heute über 20.000 (!) unterschiedliche Auslöser von Allergien bekannt, und niemand kann genau vorhersagen, auf welche Substanz der Einzelne empfindlich reagiert!

Unterschiedliche Allergieauslöser:

Tatsächlich können nicht nur die Duftsäulen in Supermärkten, die die Kunden in Kauflaune versetzen sollen, sondern auch Parfüms und Kosmetikprodukte Allergien auslösen. „Zeit Online“ sprach daher schon einmal von einem „Duft-Marketing“ und davon, dass wir hier, im wahrsten Wortsinn, an der Nase herumgeführt werden.

Auch die renommierte Kundenzeitschrift „Apotheken Umschau“ widmete sich bereits der Duftstoffallergie, von der deutschlandweit eine Million Menschen betroffen scheint. Ein Problem, das noch nicht vollständig erforscht ist: „Bekannt ist allerdings, dass Duftstoffe bei manchen Menschen Allergien oder andere Unverträglichkeiten auslösen können!“

Doch lasst uns von hier noch einmal zum Frühling und dem beginnenden Aufkeimen in der Natur zurückkehren. Zwar ist, bei dem derzeit nasskalten Wetter, der Pollenflug noch gering. Doch das könnte sich alsbald ändern, wie seinerzeit in den milden Januartagen, als bereits die ersten Pollen bei den Allergikern für Niesattacken und tränende Auen gesorgt haben.

Was wir gegen Pollen tun können?

Die „Funk Uhr“rät ihren Lesern in diesem Zusammenhang, noch einmal am Abend zu duschen und so die Pollen aus den Haare zu spülen, damit diese nicht mit bis ins Bett und Schlafzimmer transportiert werden. Zudem sollten nach Auskunft der Techniker Krankenkasse die Pollenflug-Kalender und Pollenflugvorhersagen in Rundfunk und Medien genutzt werden.

Wer dann noch, zumal nach dem Lüften, seine Möbel mit einem feuchten Tuch abwischt und seine Freizeitaktivitäten mit Bedacht plant, hat nach Auskunft der TK bereits viel für einen nies- und beschwerdefreien Frühling getan: „Auf dem Land ist die Belastung durch Pollen übrigens am frühen Morgen am größten, in der Stadt dagegen am Abend“, erklären hier die Experten.

Gerade jetzt, im Frühling, sollten Pollenallergiker einige Vorsichtsmaßnahmen beachten und ganz genau planen, wann sie vor die Tür gehen!

Foto: Peter Hoffmann

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