Sportfestival 2004 Team des Schwimmverein 09 Voelklingen

Die Trockenheit macht zunehmend Probleme!

Zwar haben sich die Hitzewelle und die Schwüle vielerorts in starken Gewittern entladen. Doch der Starkregen konnte den latenten Feuchtigkeitsmangel in der Natur nicht wirklich beheben, und so müssen wir einsehen, dass die Folgen der Trockenheit mittlerweile enorm sind:

Unter anderem klagen die Winzer längs der Mosel, dass ihre Reben, vor allem die Jungpflanzen, derzeit in ernster Gefahr sind:

Wälder und Weinreben in Gefahr!

Doch auch die Bauern und Waldbesitzer warnen vor ernsten Folgen, da nicht nur in Bayern die Waldbrandgefahr derzeit enorm ist.

Denn durch die Trockenheit ist, so jedenfalls ein Bericht des BR, auch die Getreideernte in Gefahr. Ganz zu schweigen von der Schifffahrt, die durch die Niedrigstände der Flüsse bereits vielerorts ausgebremst wird:

Gegenüber dem Volksfreund Trier sprach ein Experte daher von der schlimmsten Trockenheit seit 40 Jahren. Kein Wunder angesichts der Wiesen und Weiden, die vielerorts staubtrocken und regelrecht verbrannt sind.

Denn auch auf den Friedhöfen und in unseren Gärten fordert die Hitze ihren Preis, verdorrt der Sommerflor und präsentieren sich Rasenflächen, die nicht regelmäßig gewässert werden, trocken wie Stroh!

Gesundheitliche Probleme „inklusive“:

Doch die Wiese kann sich natürlich erholen. Oder aber, im kommenden Jahr, neu ausgesät werden. Schwerer wiegen also die Ernteeinbußen, die die Bauernverbände prognostizieren. So geht der Hessische Bauernverband allenfalls von einer durchschnittlichen Ernte aus.

Dabei hängt die Erntemenge natürlich auch davon ab, welche Feldfrucht genau der Landwirt anbaut. Zuckerrüben etwa könnten bis zur Haupternte im Oktober und November noch nachlegen – eine baldige Wetterbesserung vorausgesetzt.

Zudem setzen das schwülwarme Wetter und die große Hitze bei vielen Menschen auch dem Wohlbefinden und der Gesundheit zu. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Berlin sieht hier vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen bedroht.

Doch auch bei Gesunden ist nach Auskunft der Experten jeder Hitzschlag ein medizinischer Notfall, der das Leben in Gefahr bringt. Dabei gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und kann nicht mehr vom Organismus selbst reguliert werden.

Zeichen eines Hitzschlages sind nach Auskunft der Senatsverwaltung ein ungewöhnliche Unruhe der Betroffenen, die meist mit einer heißen geröteten und trockenen Haut einhergeht. Dazu kommen Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, manchmal auch eine Schläfrigkeit und starkes Durstgefühl; Verwirrtheit und Krampfanfälle können sich einstellen: „Ein Hitzschlag entwickelt sich sehr schnell – innerhalb von 1 bis 6 Stunden – und kann in weniger als 24 Stunden zum Tod führen!“

Bis zur Ankunft des Rettungsdienstes sollte man den Patienten an einen kühlen Ort bringen. Und „geben Sie der Person zu trinken, lockern Sie enge Bekleidung und machen Sie kühle feuchte Umschläge“, raten die Experten.

Bei den derzeit hohen Temperaturen sollten wir es ruhiger angehen lassen und gelegentlich für Abkühlung sorgen!

Die Trockenheit setzt vor allem jüngeren Rebstöcken zu.

Fotos: Peter Hoffmann

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