Amsel in Eibenhecke

Frühlingsduft liegt in der Luft

Unter dem Slogan „Der Zauber des Frühlings“ freut sich auch die beliebte Programm-Zeitschrift „Funk Uhr“, dass der Winter und die Kälte nun vorbei sind …

„Mehr als 100 verschiedene Duftstoffe hat eine blühende Frühlingswiese“, wissen hier ( www.funkuhr.de ) die Autoren und gehen davon aus, dass die warmen April- und Maitage auch zum Flirten ideal sind.

Flirten und draußen flanieren:

Ein Thema und Frühlingsgefühle, die so alt wie die Jahreszeit selbst sind. Ganz einfach, weil wir gerade jetzt, mit den wärmenden Sonnenstrahlen, die sprichwörtlichen Schmetterlinge im Bauch haben.

Die gaukeln nun auch leibhaftig über die ersten Blüten. Da leuchtet das Gelb des Zitronenfalters, ein paar Meter weiter flattert ein Tagpfauenauge, das die Sonne ebenfalls schon „wachgeküsst“ hat.

Auch die Baumärkte und Gartencenter haben längst gut zu tun, da Kulturgänseblümchen und Stiefmütterchen nun sehr begehrt sind.

Und natürlich können auch die Tagetes nun ausgesät werden. Gerne auch auf Balkon und Terrasse. Schließlich gelten die Studentenblumen als robust und anspruchslos und erfreuen uns dann später im Jahr, von Juni bis Oktober, mit ihren Blüten.

Die sind sonnengelb, orange oder auch gemischtfarbig, Farben, die nun auch im botanisch-zoologischen Garten „Wilhelma“ in Stuttgart der Hit sind:

Wo die Zitronen blühen und fruchten?

Hier (www.wilhelma.de ) zeigen die Gärtner im Palmenhaus nämlich noch bis Ostern ihre große Zitrusfrüchte-Ausstellung und ehren damit jene „Kinder des Südens“ und der Mittelmeerregion, die bereits in der Antike bekannt und beliebt waren.

Daher können die Besucher unter dem schützenden Glasdach Orangen, Zitronen und Grapefruits bestaunen und erleben, dass Zitruspflanzen zeitgleich blühen und Früchte tragen.

Die gelten, botanisch betrachtet, als Beeren und können, wie bei „Buddhas Hand“, äußerst skurril geformt sein. Apropos Buddha: Ursprüngliche Heimat der Pflanzen ist Asien. Doch schon früh sind die mit arabischen Händlern zunächst nach Afrika und bald auch zu uns nach Europa gelangt!

Lohnende Sonderausstellung:

Die Gärtnerinnen und Gärtner der „Wilhelma“ haben sich zu Ehren der Pflanzen besonders ins Zeug gelegt und präsentieren allseits bekannte Zitruspflanzen, zum Beispiel Mandarinen, aber auch ungewöhnliche Früchte und Gewächse. Ugli etwa ist eine Hybride aus Mandarine und Pampelmuse.

Denn Zitruspflanzen lassen sich bestens kreuzen, so dass fleißige Züchter die Pflanzen(vielfalt) stetig weiterentwickeln: „Inzwischen kennt man 31 Arten und Hunderte von Sorten“, erklären die Wilhelma-Gärtner. Und wissen, dass die uralten Nutzpflanzen früher vor allem wegen ihrer ätherischen Öle geschätzt wurden.

Denn die dienten der Herstellung von Heilmitteln und von Düften, zudem als natürlicher Insektenschutz: „Erst später entdeckte man sie als leckeres Obst!“

Das kann zudem sehr gesund sein. So geht der Bayerische Rundfunk auf seinen Ratgeberseiten ( http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gesundheit/immunsystem-saures100.html ) davon aus, dass Orangen, Mandarinen, Zitronen und Grapefruits mit ihrem reichen Vitamin C-Gehalt unserem Immunsystem „Saures geben“ und die Abwehrkräfte ankurbeln.

Nun kommt die Zeit, wo wir wieder barfuß durchs Gras schlendern und den Duft blühender Wiesen (Foto: Peter Hoffmann) genießen …

… im botanisch-zoologischen Garten „Wilhelma“ in Stuttgart duftet es derweil im Palmenhaus (Foto: wilhelma.de) nach Zitronen!

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