Photo of electric lawnmower on freshly cut plush green grass with home and flower beds in background

Gartenarbeit: Entspannung pur und Balsam für die Seele

Erholung in Verbindung mit Kreativität hält nachweisbar Körper, Geist und Seele in Balance. Wer Erholungsphasen richtig nutzt, fühlt sich wohler und zufriedener.

Gartenarbeit im Grünen fördert die körperliche Fitness und macht Spaß.

Blumen pflanzen, in Beeten buddeln, Rasenmähen oder Sträucher schneiden: Aktive Bewegung im heimischen Gartenparadies ist Entspannung pur und Balsam für die Seele.

Der Garten als Erlebnis für die Sinne

In früheren Zeiten diente der Garten lediglich als Nutzfläche, um Obst und Gemüse für die Selbstversorgung zu erzeugen. Heute haben Gärten eine völlige andere Bedeutung und sind ein Refugium für erholsame Stunden inmitten der Natur. Auf mühsames Anbauen von Gemüse ist heute kaum noch jemand angewiesen, dennoch züchten passionierte Hobbygärtner aus lauter Spaß an der Freude Salat, Möhren und Grünkohl, ziehen Rosen und peppen den Garten mit Zierlauch auf. Eine exzellente Entscheidung, denn Gartenarbeit ist ein Erlebnis für die Sinne.

Tätigkeiten wie Unkraut jäten, Gemüsepflanzen setzen, Blumenbeete anlegen oder Hecken schneiden fördern die Beweglichkeit, kurbeln den Kreislauf an, killen Stress und lösen ein tiefe innere Ruhe aus. Die selbst erschaffene Gartenoase mit duftenden Blumen, sattgrünem Rasen und gesunden Sträuchern beglückt die Seele.

Warum macht Gärtnern glücklich?

Pflanzen, säen und im Erdreich buddeln ist wie Meditation. Wenn Gartenbesitzer Blumenzwiebeln im Beete versenken, frische Kräuter schnuppern oder selbst gepflückte Beeren naschen, verschwinden Sorgen und Alltagshektik. Gartenarbeiten stoppen das Gedankenkarussell und schützen vor belastenden Grübeleien. Auch Bundeskanzlerin Andrea Merkel arbeitet nach einem anstrengenden Tag im Politik-Dschungel gerne im Garten, um ein paar entspannte Momente zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein Aufenthalt in der Natur einen positiven Einfluss auf die Körper-Seele-Geist-Ebene hat. Naturgeräusche sowie das Anschauen farbenfroher Blumen oder sich sanft im Wind wiegender Gräser lindern Schmerzen, senken den Blutdruck, bringen den Stoffwechsel auf Touren, lösen Muskelverspannungen und bauen Stress ab. Rheumatiker berichten, dass Schmerzen bei Gartenarbeiten oft für mehrere Stunden verschwinden. Das hauseigene Freiluft-Fitnesscenter stärkt die Gesundheit auf allen Ebenen, begünstigt zudem die Vitamin-D-Bildung und unterstützt die Arbeit des Abwehrsystems.

Wer mit Enthusiasmus im Garten werkelt und sich eingehend mit Kräutern, Blumen und anderen Gewächsen beschäftigt, regt die Ausschüttung von Glückshormonen an, was die Stimmung deutlich hebt. Rasenmähen oder Rosenschneiden hat einen meditativen Charakter und erhöht maßgeblich den Faktor des persönlichen Wohlbefindens. Je vielfältiger die Flora, desto erfreulicher für die Psyche. Das eigene Gartenparadies ist die beste Naturarznei, denn schon die kleinste Oase vertreibt Kummer und Sorgen.

Rasenmähen: Wellness für den Kopf

Oft scheint Rasenmähen nichts weiter zu sein als eine lästige Pflicht. Doch findige Gartenfreunde haben längst erkannt, dass ein flotter Kurzhaarschnitt nicht nur dem Grün Vorteile bringt. Wer ohne Hektik mit dem Rasenmäher seine Runden dreht, merkt schnell, wie wunderbar erholsam diese Gartenarbeit sein kann. Rasenmähen ist Wellness für den Kopf, denn bei monotonen Tätigkeiten, wie auch beim Holzhacken, kann der Geist entspannen, da er weniger gefordert wird als bei komplexen Arbeiten. Der Rasen muss nicht mit System gemäht werden. Wer Lust hat, kann auch in wilden Bahnen kreuz und quer über das Grün jagen, denn am Ende zählt nur das Ergebnis. Ist die Mäh-Aktion erledigt, genießt der Hobbygärtner vollkommen zufrieden das Gesamtbild und gönnt sich einen Erfrischungsdrink auf der Terrasse. Rasenmähen als individueller Weg zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe.

Japanischer Zen-Garten – Gartenarbeiten in stiller Landschaft

Ruhe und Geborgenheit vermittelt ein japanischer Zen-Garten. Gartenarbeiten in stiller Landschaft zwischen Sand, Moosen und Skulpturen sind Balsam für die Seelen und führen zu innerem Frieden. Kommt der Geist zur Ruhe, entsteht Inspiration. Besitzer von Zen-Gärten lieben die Arbeit in ihrer japanischen Gartenanlage und sprühen vor Ideen, um der Oase einen magischen Zauber zu verleihen. Schon die Planung nach dem Yin- und Yang-Prinzip erfreut das Herz. Das Ausheben kleiner Kiesbetten mit Schaufel und Spaten fördert die Beweglichkeit von Armen, Rücken und Beinen, nach dem Anpflanzen von Büschen und Sträuchern macht sich wohlige Entspannung breit. Schon eine Stunde Gartenarbeit im Zen-Paradies mit Graben und Jäten sorgt für klare Gedanken und spricht die Sinne an. Auch ein Spaziergang zwischen Sukkulenten, bunten Steinen und Buddha-Figuren sorgt für Wohlgefühle und weckt die kreative Ader.

Ideen für den eigenen Wellness-Garten

Niemand muss heute in ein Wellesshotel fahren, um zu relaxen. Erholungsuchende Hobbygärtner legen einfach ihren eigenen Wellness-Garten an. Schon kleine Gartenarbeiten erzielen ein große Wirkung und inszenieren ein Wohlfühlparadies. Selbst auf winzigen Rasenflächen lässt sich ein Kneippbecken aufstellen. Eine Blechwanne oder ein Weinfass kann ohne viel Kraftaufwand überall integriert werden. Mit einem Schlauch füllt der Gartenfreund schnell erfrischend kaltes Wasser ein. Wassertreten nach einem anstrengenden Arbeitstag oder morgens nach dem Aufstehen regt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Obendrein beugt das kräftige Treten der Entstehung von Krampfadern vor. Gärtnern im eignen Wellness-Garten zwischen Zitronenmelisse, Wildkräutern und duftendem Jasmin entfacht positive Gefühle und nährt die Seele.

Gartenarbeit für Senioren: Hochbeete als optimale Lösung

Pflanzen gießen, Rasen düngen, Rosen schneiden: Gartenarbeiten bauen die Muskulatur auf und streicheln die Seele. Gerade die ältere Generation profitiert vom Gärtnern, um der Gesundheit Gutes zu tun. Doch Gartenarbeit kann auch anstrengend sein und nach mehreren Stunden in gebückter Haltung zu heftigen Rückenschmerzen führen.

Hochbeete bieten eine optimale Lösung. Senioren können aufrecht stehend arbeiten und ersparen sich stundenlanges Bücken. Hochbeete sind einfach montier bar und bestehen aus korrosionsfestem Edelstahl. Einmal aufgestellt, schmücken sie auch den kleinsten Garten, sind pflegeleicht und bereiten auch nach vielen Jahren noch Freude.

Im Gegensatz zu ebenerdigen Beeten aus Holz verrotten Edelstahl-Hochbeete nicht und garantieren rückenschonende Gartenarbeiten. Reichlich Potenzial für ältere Gartenliebhaber, die ihr grünes Schlaraffenland in vollen Zügen genießen wollen.

Gartenarbeit liegt wieder voll im Trend

Ob Senioren oder Jüngere, Bewohner aus der Stadt oder vom Land: Gartenarbeiten halten jeden psychisch und physisch fit. Viel Licht, kräftiges Grün, bunte Farben und reichlich frische Luft lassen die Emotionen erblühen. Die Lust am Pflanzen, Jäten, Ernten und Pflegen nimmt seit Jahren deutlich zu. Gartenarbeit liegt wieder voll im Trend.

Eine Entwicklung, die Mediziner begrüßen, denn Gärtnern ist wie eine Therapie, die den Menschen wieder aufblühen lässt.

Das beweist auch die Tatsache, dass in zahlreichen Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen immer häufiger gezielte Gartentherapien zum Einsatz kommen, die bei den verschiedensten körperlichen und seelischen wie Burn-Out eine effektive Wirkung erzielen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *