Gartenkresse

Gartenkresse (Lepidium sativum)

Die Gartenkresse

Die Gartenkresse hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum und Südwestasien. Dieses Gewürzkraut gehört zu den Kreuzblütler und ist ein einjähriges Kraut.

Aussaat

Es wird von März bis September direkt ins Freiland ausgesät.  Es kann breit gefächert oder auch in Reihen mit einem Abstand von 8-15 cm gesät werden. Aber auch auf der Fensterbank oder im Gewächshaus keimt die Pflanze sehr schnell.

So kann man im Winter auf einem feuchten Stück Zellstoff, welches in einem flachen Gefäß liegt, die Gartenkresse immer wieder nach ziehen.

Standort

Angebracht ist ein sonniger bis halbschattiger Platz. Der Boden sollte nährstoff- und humusreich sein. Die Erde ist feucht zu halten, aber Staunässe vermeiden.

Pflege

Da die Pflanze Feuchtigkeit mag, ist auf ein regelmäßiges Gießen zu achten.

Blütezeit

Das Gewürzkraut blüht von Mai bis Juli. Es wird 40 cm hoch und besitzt kleine weißliche oder auch leicht rötliche Blüten.

Ernte

Es werden die frischen Blättchen geerntet und zwar vor der Blüte. Dazu schneidet man sie bis kurz über den Boden mit einer Schere ab.

Verwendung

Kresse sollte möglichst frisch verwendet werden. Das Gewürzkraut eignet sich gut als Brotbelag, als Beigabe in Saucen, Quark, Suppen und Salaten.

Die Kresse ist reich an Vitamin A und C. So ist die Gartenkresse auch als Heilkraut anzusehen.  Die scharfen Senföle der frischen Kresse desinfizieren die Harnwege und stärken die Blase und wirken harntreibend.

© eyewave – Fotolia.com

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