Euro Euro in der Krise Null Euro

Gute Nachrichten für Stromkunden

Die ausufernden Stromkosten sind in der Vergangenheit ein ums andere Mal thematisiert worden. Unter anderem war hier, zumindest in Hinsicht für sozial schwächer gestellte Personen, sogar von einem echten Armutsrisiko die Rede.

Nun jedoch scheint eine leichte Entspannung in Sicht …

Zumindest in gewissen Regionen und dann, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden:

Warum sich eine Wechselstimmung nun auszahlt?

So macht das Vergleichsportal CHECK24 darauf aufmerksam, dass viele Alternativanbieter ihre Preise im ersten Halbjahr 2015 um nahezu vier Prozent gesenkt haben.

Damit scheint sich – einmal mehr -, die Kluft zwischen Grundversorgung und den billigen Alternativen zu vergrößern. Denn die Grundversorgung habe sich im selben Zeitraum lediglich um ein Prozent verbilligt: „Für Stromkunden heißt das: Die mögliche Ersparnis durch einen Anbieterwechsel wird immer größer“, macht check24.de Lust auf einen Preisvergleich und möglichen Wechsel.

Regionale Unterschiede:

Freilich ist es so, dass die mögliche Preisersparnis auch vom Wohnort bestimmt wird. Denn in Bremen und Bayern haben sich die Tarife nach Auskunft des Vergleichsportals am stärksten verbilligt, wohingegen dieser Trend in Sachsen die Stromverbraucher nur noch gedämpft erreicht hat.

Generell seien die Preissenkungen im Westen Deutschlands deutlicher als im Osten spürbar: „Grund dafür sind vor allem die höheren Netzentgelte in den östlichen Bundesländern!“

Wechseln und vergleichen lohnt nach Ansicht von CHECK24 dennoch und überall: „Weil alternative Stromtarife im Vergleich zur Grundversorgung immer günstiger werden, spart ein Anbieterwechsel sogar immer mehr!“

Computerbild.de sieht in diesem Zusammenhang ein Einsparpotential von etlichen hundert Euro und hält den Wettbewerb der Anbieter damit für einen echten Glücksfall für die Kunden. Dennoch müssen wir einsehen, dass die Strompreise für viele Haushalte und auch einige Investoren hierzulande nach wie vor viel zu hoch sind:

Ein Tropfen auf den heißen Stein?

Denn allein in den vergangenen zehn Jahren haben sich die Strompreise nach Auskunft des Sozialverbandes VdK Rheinland-Pfalz um nahezu 65 Prozent verteuert und bringen damit immer mehr Bewohner des Bundeslandes in Bedrängnis. Denn mit derartigen Steigerungen könnten, so die Experten, natürlich weder die Renten noch die staatlichen Beihilfen mithalten.

Mit der Folge, dass immer mehr Rechnungen offen bleiben und damit auch Stromsperren verhängt werden. Laut Auskunft des VdK sind davon allein in Rheinland-Pfalz acht Prozent der Haushalte betroffen: „Neben Familien mit einem geringen Einkommen leiden insbesondere Leistungsbezieher unter den steigenden Strompreisen!“

Armut hat damit viele Gesichter und kann auch mit einer dunklen Wohnung und dem Fehlen von Koch- und Kühlmöglichkeiten in einem Haushalt zu tun haben:

Denn es ist ja nicht allein der Fernseher, der bei einer Stromsperre ausbleibt!

Auch die Versorger geben Tipps zum Sparen:

Der Begriff der Stromarmut bleibt damit nach wie vor aktuell. Zumal energieeffiziente Geräte aufgrund der hohen Anschaffungskosten gerade für sozial schwächer gestellte Haushalte nach wie vor in weite Ferne gerückt sind. Die jedoch sollten nach Ansicht des Energieversorgers Vattenfall bei jedem sparwilligen Kunden „in“ sein.

Dies gelte insbesondere für Kühl- und Gefrierschränke, die als echte „Stromfresser“ daher kommen und uns ganzjährig das Geld aus dem Portemonnaie ziehen, weil sie rund um die Uhr laufen: „Deshalb lohnt es hier besonders, beim Kauf auf den Energieverbrauch zu achten: Mit einem Kühlschrank der Effizienzklasse A+++ sparen Verbraucher viel Energie und Kosten gegenüber weniger effizienten Modellen!“

Der Blick auf die Strompreise und Rechnungen der Anbieter gibt derzeit wieder mehr Grund zur Freude!

Foto: Peter Hoffmann

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