Hibiskus (Hibiskus rosa-sinensis)

Hibiskus

Der Hibiskus eignet sich nicht nur als Kübelpflanze auf der Terrasse, auch als Zimmerpflanze in der Wohnung ist er gut zu kultivieren.

Der Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und ist mit seinen 1500 Arten auf der ganzen Welt verbreitet. Aus den tropischen Ländern kommen die schönsten Arten. An Farben gibt es weiß, gelb, rosa, orange oder rot. Der gelbe Hibiskus ist die Nationalblume Hawaiis.

Standort

Diese Pflanze sollte an einen hellen Ort stehen. Doch die starke Mittagssonne ist zu meiden. Der Hibiskus kann ab Juni ins Freie gestellt werden, aber es sollte ein geschützter Platz sein. Besondere Anforderungen an die Raumtemperatur sind nicht vorhanden. Es reicht im Frühling und Herbst die normale Raumtemperatur aus.

Nur während der dreimonatigen Winterruhe sollte die Raumtemperatur auf etwa 13 Grad gesenkt werden. Doch sollte er dort auch an einen hellen Ort stehen.

Pflege

Ein regelmäßiges Gießen in der Hauptwachstumszeit ist erforderlich, wobei eine Staunässe zu vermeiden ist. So sollte die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben abtrocknen.

Im Winter wird die Pflanze weniger gegossen, aber sie sollte auch dort nicht ganz trocken werden.

Gedüngt wird in der Wachstumsperiode einmal wöchentlich und in der Ruhezeit wird die Düngung reduziert.

Im Frühjahr werden die dicht gewachsenen Triebe ausgeschnitten. Ansonsten werden die Triebe und Zweige auf 15 cm Länge  zurück   geschnitten.

Das Umtopfen erfolgt im Frühjahr.

Blütezeit

Der Hibiskus blüht von Juni bis Oktober. Das sind trichterförmige Blüten, die  an der Blütenöffnung einen Duchmesser bis 15 cm erreichen können.

Vermehrung

Die Vermehrung nimmt man im Frühjahr vor. Dazu werden 10-15 cm lange Kopfstecklinge geschnitten. Diese schneidet man vom unverholzten Zweigen ab. Damit die Stecklinge gut gezogen werden können, sollte die Temperatur des Bodens und auch die Luftfeuchtigkeit hoch sein.

Schädlinge und Krankheiten

Blätterfall – zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu trockner Ballen

Rote Spinne oder Blattläusebefall – durch Zugluft

Knospenfall – Drehen der Pflanze, Ballentrockenheit, Lichtmangel, plötzlicher Temperaturwechsel

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