Waldbrand kalifornien

Kalifornien steht in Flammen

Kalifornien erlebt derzeit die schlimmsten Waldbrände seit langem. Eine Flammenhölle, in der bereits ein Feuerwehrmann den Tod fand …

Tatsächlich scheint der Kampf aussichtslos, da bis dato allenfalls 5 Prozent der Feuerwalze unter Kontrolle gebracht sind:

Stämme glühen innerlich weiter!

Entfacht wurde das Inferno vermutlich durch Trockengewitter. Und will einfach nicht verlöschen, da durch Windböen und Funkenflug im staubtrockenen Unterholz stets neue Brandherde entfacht werden.

Zudem glühen in den scheinbar abgelöschten Gebieten viele Baumstämme in ihrem Innersten weiter. Und liefern – als latente Glutnester – den Flammen damit ständig neue Nahrung.

Daher sind die Feuerwehrleute nun sogar durch Soldaten und die Nationalgarde verstärkt worden: Ja, tausende Helfer würden nun in Kalifornien bereits gegen die Flammen kämpfen, vermeldet die Tagesschau und geht davon aus, dass der US-Bundesstaat derzeit einem Pulverfass gleicht.

Tatsächlich erinnern einige der Bilder, die hier oder in anderen Medien gezeigt werden, an Kriegsschauplätze. Denn da sehen wir Autos, die völlig ausgebrannt sind:

Ein Sonnenstaat im Notstand!

Derzeit sieht es so aus, als könnte allein Regen und kühleres Wetter den Flammen Einhalt gebieten. Bis das so weit ist, hat der Gouverneur den Notstand ausgerufen. Dabei ist Trockenheit hier an sich nicht neu:

Denn bekanntlich kämpft Kalifornien schon länger gegen (s) eine verheerende Dürre. Die hat jetzt ihren Teil zu den dramatischen Buschbränden beigetragen. Vermutlich nicht die letzten ihrer Art. Denn eigentlich hat die Waldbrandsaison in Kalifornien gerade erst begonnen!

Städte in Gefahr:

Unter anderem wüten die Flammen nahe San Francisco, einer Großstadt mit rund 800.000 Einwohnern, die nach dem heiligen Franz von Assisi benannt ist. Hier sind bereist tausende Menschen evakuiert worden.

Dabei sind die Gründe für die ständig wiederkehrenden Waldbrände vielschichtig und teils auch durch uns Menschen verursacht. So geht der WWF davon aus, dass viele der Waldbrände im Mittelmeerraum fahrlässig verursacht oder gar bewusst gelegt werden.

Der menschliche Faktor:

Denn offenbar hoffen Kriminelle, dass die verwüsteten Gebiete im Anschluss zum Bauland deklariert werden!

Auch in vielen Regenwäldern, wie im Amazonasbecken, gehört die Brandrodung zur gängigen Praxis.

In den USA stellen Waldbrände nach Auskunft des WWF dagegen vielerorts ein natürliches Phänomen dar, haben jedoch dramatisch zugenommen. Damit werden die Brände – zumal im Bannkreis der Großstädte – zu einem echten Problem. Zudem ist es so, dass nun durch die Häufigkeit der Brände auch die Wildtiere in Not kommen.

Ursache für die zunehmende Brandgefahr, gerade in Kalifornien, ist aus Expertensicht die Trockenheit. Zudem sieht der WWF in der ständig voranschreitenden Zersiedlung der Landschaft ein großes Problem: „Die Vororte fressen sich immer weiter hinein in die feueranfällige Wald- und Buschlandschaft Kaliforniens!“

Das wiederum führt dann dazu, dass auch die Feuerwehrleute bei ihren ohnehin schon gefährlichen Einsätzen in ein unwegsames Terrain vordringen müssen, um die Bewohner entlegener Gehöfte zu retten und womöglich auch die Häuser vor den Flammen zu bewahren. Ein oftmals aussichtsloser Kampf.

Bildquelle: © dcorneli – Fotolia.com

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