Narzissen Osterglocken im blauen Bluetentteppich

Keine Ausreden für Couch Potatoes

Spätestens jetzt, Ende Mai – Anfang Juni, geht die Outdoor-Saison so richtig los: Dabei gibt es, das jedenfalls glaubt die beliebte Programm-Zeitschrift „Funk Uhr“, gute Gründe dafür, dass wir nun beim Joggen, im Freibad oder auch im heimischen Garten so richtig aktiv werden.

Mehr Gesundheit durch ein bewegtes Leben?

„Runter von der Couch“, mahnen hier die Autoren und gehen davon aus, dass durch mehr Bewegung nicht nur unsere Gelenke „geschmiert“ werden.

Denn durch Ausdauersport könne auch der Blutzuckerspiegel gesenkt werden. Das bestätigt auch der „Berufsverband der Deutschen Internisten“: „Schon wenige Minuten Sport können den Blutzucker- und Insulinspiegel effektiv senken!“

Raus an die frische Luft:

Zudem kann durch mehr Bewegung, wie die „Internisten im Netz“ anmerken, auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Die sind in vielen westlichen Industrienationen nach wie vor Todesursache Nummer 1 und rangieren damit noch vor dem Krebs und Tumoren.

Damit stellen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislaufprobleme – neben dem persönlichen Leiden – auch eine immense Kostenbelastung für unsere Sozialsysteme dar, weil sie mit hohen Rehakosten und Arbeitsausfällen verknüpft sind. Mit einem gesünderen Lebensstil der Bevölkerung könnte daher auch unsere Wirtschaft gepuscht werden …

Dem Blutdruck auf der Spur:

… und könnte manch ausufernder Blutdruck reguliert werden: „Leichtere Ausdauersportarten wie Joggen, Walking, Skilanglauf, Wandern, Radfahren oder Schwimmen können die Blutdruckwerte um etwa 5-10 mm Hg senken“, erklären die Autoren der „Funk Uhr“.

Und auch die Deutsche Herzstiftung sieht hier einen Weg, der – gerade zu Beginn der Erkrankung -, oftmals noch ohne Medikamente zum Erfolg führt. Das Wandern ist des Müllers Lust? Auch Krankenkassen wie die IKK gesund plus widmen sich daher dem Wandern und sehen hier eine sanfte körperliche Fitnessübung, von der Ausdauer, Herz, Kreislauf und Atmung gestärkt werden.

Bekanntlich lehrte ja bereits Sebastian Anton Kneipp, der legendäre heilkundige Wasserpfarrer, dass uns Untätigkeit schwächt, Übung jedoch stärkt. Das gilt auch für die Arbeit im eigenen Garten. Denn „die beste Turnübung wäre, von Zeit zu Zeit eine körperliche Arbeit zu verrichten, die nicht nur gelenkig macht, sondern auch durch Heben und Tragen die Kräfte vermehrt“, ermahnte Kneipp seine Schäfchen.

Und sprach damit aus, was auch auf Bankhofers Gesundheitstipps noch einmal thematisiert wird. Gartenarbeit ist gesund und kann Stress abbauen, bekräftigt hier der bekannte Autor und Medizinjournalist aus Österreich. Ganz im Stil der „Brigitte“, die glaubt, dass Buddeln im Garten zudem glücklich macht.

Denn wer gärtnert, grübele nicht. Sicher durch die Gartensaison: Damit die Gartenarbeit ein gesundes Vergnügen bleibt, hat die IKK Nord einige Tipps zusammen gestellt. Unter anderem den, dass vorher die Geräte überprüft werden, an geeignete Kleidung sowie einen ausreichenden Impfschutz (vor allem gegen Tetanus) gedacht wird.

Wer dann noch Stolperfallen wie Leitern und Gartengeräte, die nicht mehr gebraucht werden, aus dem Weg räumt und Chemikalien im Garten allenfalls mit Bedacht einsetzt, kann im Garten viel Schönes erleben und hier Körper und Seele Gutes tun!

Im heimischen Garten lässt es sich prima toben und werkeln. Eine Oase, die auch für unsere Gesundheit von Belang ist!

Fotos: Peter Hoffmann

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