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Kräuter – Das Kleine Kräuter Einmal Eins

Kräuter geben vielen Gerichten den letzten Pfiff, nicht nur vom Aroma sondern auch von der Optik her. Deshalb sind Kräuter in der Küche unverzichtbare Zutaten.

Natürlich ist es am besten, wenn man sie frisch auf dem Balkon oder im Garten hat.

Doch leider haben wir nicht wie am Mittelmeer immer das ganze Jahr über das perfekte Klima für Kräuter.

Aber man kann sie ja portionsweise kaufen. Beim Kochen mit Kräutern ist die Frische der Kräuter das Wichtigste.

Viele Kräuter kann man als „zarte Pflänzchen“ bezeichnen Diese verlieren bei zu viel Kälte, Hitze und Feuchtigkeit das gute Aroma.

So sollte Petersilie, Schnittlauch, Basilikum und Koriander grundsätzlich erst zum Schluss dem Gericht zugegeben werden, denn die Kochtemperatur trägt dazu bei, dass das Aroma sehr schnell verfliegt. Vorrangig sollten Kräuter in der kalten Küche ihre Verwendung finden, zum Beispiel in Dips, kalten Soßen, Quark, kalten Suppen oder Salate. Dort kann man neue Kreationen ausprobieren wie frische Pfefferminze für eine scharfe Tomatensoße.

Einige Beispiele für Verwendung von Kräutern:

Petersilie

Die altbewährte Petersilie ist ein ideales Grundgewürz für fast jedes Gericht. Beliebt in der Anwendung ist sie überall ob im Vorderen Orient weitergehend über das Mittelmeer bis hin nach Europa.

In der französischen Küche ist die Petersilie ein Bestandteil eines Kräuterstraußes und ist Grundlage für Fonds, Soßen und Suppen

Basilikum

Die zarten Blätter des Basilikums mögen keine Kälte und Trockenheit. Besonders in der italienischen Küche findet Basilikum eine breite Anwendung. Doch auch die südostasiatische Kochkunst hat die Würze des Basilikums erkannt und auch dort ist das Kraut unverzichtbar

Dill

Dill sollte man immer im Hause haben. Es eignet sich sehr gut für Dips, Fischsoßen und Salatdressings

Dill welkt sehr schnell, aber es lässt sich sehr gut einfrieren

Salbei

Dieses Kraut hat einen schönen Duft. Bei der Anpflanzung im Garten macht sich Salbei mit den lila Blüten sehr gut

In geklärter Butter werden Gnocchi mit Salbei und etwas Salz zu einer gut schmeckenden Köstlichkeit.

Rosmarin

Die Verwendung von Rosmarin passt sehr gut zu rotem Fleisch, roten und dunklen Soßen. Aber auch bei Kartoffeln findet das Kraut seine Anwendung. So sind Rosmarinkartoffeln eine schmackhafte Beilage bei Grillgerichten.

Die hellblau blühenden und holzigen Pflanzen sollten bei uns drinnen überwintern. Im Mittelmeerraum wachsen die Pflanzen im Freien zu großen Hecken heran.

Schnittlauch

Schnittlauch ist ein Kraut was auch den kältesten Winter im Garten übersteht. Das Kraut hat schöne Blüten, doch sollte man diese schon als Knospen entfernen. Dann kann man länger Schnittlauch ernten.

Thymian

Dieses Kraut sollte in keiner mediterranen Küche fehlen. Das Kraut gibt Gerichten eine herzhaft südländische Note. Es eignet sich als Zugabe für die Pasta und auch für Hackfleischgerichte.

Basilikum

Bei diesem Kraut ist zu beachten, dass es viel Sonne braucht. Durch die Sonne entfaltet das Kraut sein unverwechselbares süßes Aroma.

Das Kraut kann man frisch in jedem Supermarkt, Pflanzencenter und auf Wochenmärkten in Töpfen kaufen. Stellt man es auf den Balkon, kann man lange die Blätter ernten. Nur das Gießen nicht vergessen.

Es passt sehr gut zu Thailändischen Gerichten, weil diesem Kraut auch eine große Schärfe nichts anhaben kann.

Pfefferminze

Bei diesem Kraut kann man unter 600 Varianten und Aroma-Züchtungen wählen, wie Ananas-Aroma, Schokoladen-Aroma oder auch Orangenminze.

Das Einsatzgebiet von frischer Minze ist vielseitig, so zum Beispiel für Drinks, Suppen, Desserts, Fleisch und Hackfleisch.

Man kann aber auch aus frischer Minze einen wohlschmeckenden Tee zubereiten, der kalt und auch warm mundet.

Koriander

Dieses Kraut ist nicht für jeden etwas, da es einen leichten seifigen und bitteren Geschmack hat. Es passt gut zu Fischsalaten und indischen Currys.

Die Pflanze benötigt Wärme. Doch sollte sie nicht blühen, weil die Pflanze dann ins Kraut schießt.

Tipps um Kräuter haltbar zu machen

1. Kräuteröl

Zutaten:

Hierzu verwendet man frische Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie, Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran)

500 ml Oliven- oder Rapsöl

1/2 TL grobes Meersalz

1/2 TL bunte Pfefferkörner

Zubereitung:

Kräuter säubern, aber nicht waschen.

Öl mit Salz und Pfefferkörner in eine Flasche füllen.

Kräuterzweige dazugeben, die müssen von Öl bedeckt sein.

Das Öl muss an einen dunklen Ort stehen und ca. 1 bis 2 Wochen durchziehen.

Dann die Kräuter entfernen und das Öl kann verwendet werden.

Die Menge der Kräuter sind entscheidend, ob das Kräuteröl intensiv oder weniger intensiv ist

2. Gefrorene Kräuter

Die ausgewählten Kräuter werden gewaschen, fein geschnitten oder gehackt. Dann die Kräuter mit Wasser oder Brühe in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. Nachdem Gefrieren werden die Würfel in Gefrierbeutel umgefüllt und können dann nach Belieben für Gerichte eingesetzt werden.

3. Getrocknete Kräuter

Hierbei fasst man die ausgewählten Kräuter zu Bündeln zusammen und bindet diese zusammen. Diese Bündel hängt man zum Trocknen auf und kann sie nach dem Trocknen einsetzen zum Beispiel bei Braten, Suppen oder Gemüse.

Wer einen eigenen Garten hat, kann Kräuter dort anbauen, dabei empfiehlt es sich dieses in Form einer Kräuterspirale oder Kräuterschnecke zu realisieren.

© LiliGraphie. – Fotolia.com

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