Beach Volleyball auf Otto Hemmer Platz

Mensch und Material leiden!

„Hohe Waldbrandgefahr in Hamburg und Norddeutschland“, vermeldet zum Beispiel das „Hamburger Abendblatt“, während der SWR sogar eine nahezu afrikanische Hitze ausgemacht hat.

Hier warnen die Autoren denn auch vor erhöhten Ozonwerten und Hitzeschäden auf den Straßen.
Tatsächlich sind wir gut beraten, es nun etwas ruhiger angehen zu lassen und sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Radfahren auf die frühen Morgenstunden oder den Abend zu verlegen. Die ärgste Mittagshitze sollte dagegen, wenn möglich, mit einer kleinen Siesta überbrückt werden.

Warum nun sogar Wasserbewohner wie Fische in Gefahr sind?

Das saarländische Umweltministerium sieht nun, aufgrund der Wassertemperaturen, sogar die Fische in Gefahr. Denn zumindest längs der Saar haben die tagelange Trockenheit und die ungewöhnlich hohen Temperaturen bereits zu niedrigen Wasserständen geführt. Damit wird dann nicht nur die geringere Verdünnung der Restverschmutzung aus Kläranlagen zu einer Gefahr.

Denn auch die Sauerstoffsättigung der Gewässer sinkt: „Durch die Verschmutzung entsteht bei hohen Temperaturen ein starker Sauerstoffverbrauch. Im schlimmsten Fall kann das zu Fischsterben aus Sauerstoffmangel führen“, warnt daher Saar-Umweltminister Reinhold Jost.

Algen fühlen sich pudelwohl:

Gleichzeitig spielt die starke Sonneneinstrahlung den Algen in die Karten und führt hier zu einer wahren Explosion. Dabei scheint keine Entwarnung in Sicht. Denn so genannte Stoßbelastungen durch Gewitterregen sind keine Wohltat, sondern können die Situation stattdessen noch einmal verschärfen.

So wird nach Ministeriumsangaben durch die Mobilisierung von Ablagerungen im Kanalnetz und den mit dem Starkregen verbundenen Schadstoffeintrag in den Fluss oder Bach die Gefahr noch einmal verschärft.
An Badegewässern bestehe nun ebenfalls die Gefahr der Entwicklung von Algenblüten; insbesondere Blaualgenblüten könnten dort zu gesundheitlichen Problemen führen.

„Die Bürgerinnen und Bürger können der Natur jedoch über diese Durststrecke helfen“, betont Minister Jost. So sollten Wasserentnahmen durch Pumpen vorübergehend vermieden werden, damit die Gewässer nicht trockenfallen.

Unsere Wälder und die Natur schützen!

Um der Gefahr von Waldbränden zu begegnen, warnt das Umweltministerium im benachbarten Rheinland-Pfalz vor offenem Grillfeuer und glimmenden Kippen. Denn nun könne bereits der kleinste Funke Wald- und Buschbrände auslösen.

Tatsächlich bietet vor allem das staubtrockene Unterholz den Flammen nun „prächtig“ Nahrung und kann sogar eine Glasscherbe, die wie ein Brennglas wirkt, fatal sein. Je nach Situation kann der Wald daher sogar für die Besucher gesperrt werden.

Auch Hunde suchen nun Abkühlung und sollten in ihrem Bewegungsdrang ein wenig gebremst werden. Freilauf neben dem Fahrrad ist nun strengstens verboten!

Nicht alle Menschen können den Super-Sommer genießen. Denn die Hitze wird für Herz-Kreislauf-Kranke zum Problem. Und auch bei gesunden und sportlichen Personen sollten Sport und Bewegung nun auf die kühleren Tageszeiten verlegt werden!

Fotos: Peter Hoffmann

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