Petersilie – ein beliebtes Küchenkraut

Petersilie (Petroselinum crispum)

Die Petersilie hat ihren Ursprung aus dem Mittelmeerraum. Inzwischen wird sie jedoch im gesamten Europa angebaut.

Jeder Gartenbesitzer baut seine Petersilie an, denn jederzeit frische Petersilie für Salate, Gemüse und viele andere Speisen zur Hand zu haben, ist etwas feines. Sie ist das bekannteste Küchenkraut. Hier gibt es die krause, die glatte und die seltenere Knollenpetersilie.

Die krause Petersilie eignet sich besonders zum Garnieren. Dagegen die glatte Petersilie hat ein kräftigeres Aroma und wird meistens als Gewürz verwendet. Die Knollenpetersilie besitzt gelblich-weiße längere Wurzel, die man als Suppengemüse verwenden kann. In jedes gute Suppengrün ist neben Karotte, Sellerie, Porree auch eine Petersilienwurzel drin.

Dieses Küchenkraut hat nicht nur einen intensiven Geschmack, sondern sie ist auch sehr gesund.

Die Petersilie gehört zu der Familie der Doldenblüher und ist eine zweijährige Pflanze.

Aussäen und Anpflanzen

Die Aussaat kann sehr schnell und unkompliziert in einem Minigewächshaus auf dem Fensterbrett über einer Heizung erfolgen. Die Keimung erfolgt in wenigen Tagen  Zeigen sich die ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern, so kann die Pflanze pikiert werden. Das heißt, die Pflanzen vereinzeln und die Wurzeln kürzen. So kann sie sich besser verzweigen.

Sind die Sämlinge kräftig genug, können sie ins Beet gepflanzt werden. Der Pflanzenabstand sollte 10cm und der Reihenabstand 20 cm betragen.

Standort und Pflege

Die Petersilie benötigt einen hellen Standort, aber keine direkte Sonne. Nur mäßig gießen, denn zu viel Wasser mag sie nicht. Besonders Staunässe vermeiden, denn dann geht sie sehr schnell ein. Das sollte man auch beachten, wenn man sich einen Petersilientopf bei Aldi kauft. Unbedingt das übergelaufenes Wasser aus dem Untersetzer entfernen.

Ein erneutes Gießen ist angebracht, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, doch nicht vollkommen austrocknen lassen.

Düngen

Soll die Petersilie schön kräftig wachsen, benötigt sie Nährstoffe. Es empfiehlt sich, alle 1-2 Wochen einen Flüssigdünger, den man auch für Blattpflanzen nimmt, dem Gießwasser zu zusetzen und düngen.

Sonstiges

Wenn die Petersilie geschnitten wird immer das Herz ( innere kleine Blätter) schonen. Sind diese verletzt worden, dann wachsen keine weiteren Blätter nach.

Frisch verwendete Petersilie ist natürlich immer am besten. Doch man kann sie auch einfrieren oder trocknen. Das Trocknen der Petersilie als Vorrat sollte vorzugsweise im Sommer geschehen. Man legt die geerntete Petersilie in den Schatten und lässt sie langsam trocken, so bleiben mehr Vitamine enthalten. Doch beim Trocknen gehen viele Inhaltsstoffe verloren. So ist das Einfrieren die bessere Variante.

Verwendung als Küchengewürz

Die Petersilie nicht mitkochen, sondern erst dem fertigen Gericht vor dem Servieren zugeben.

Gesundheit

Petersilie hat einen hohen Vitamin – C Gehalt, welcher natürlich besonders bei frisch geerntete Petersilie zum Tragen kommt. So ist sie ein wertvolles Nahrungsmittel. Doch von diesem Kraut wird auch gerne Nitrat gespeichert. So sollte man keinen Kunstdünger verwenden.

Sie ist auch ein gutes Hausmittel gegen Mundgeruch. Wer gerne Knoblauch ist, kann durch Kauen von Petersilienblätter den nicht angenehmen Knoblauchgeruch verringern.

In der Schwangerschaft sollten keine große Mengen von Petersilie verzehrt werden, da es unter Umständen zu Fehlgeburten führen kann.

Selbst kosmetisch ist die Verwendung von Petersilie gut. Ist die Haut mal müde und und strapaziert, ist Maske aus Quark und Petersilie wohl tuend. Diese Maske beruhigt die Haut. Das Verhältnis liegt bei drei Esslöffel Quark und einem Esslöffel Petersilie.

Das Alpnenveilchen (Cyclam persicum)

Alpenveilchen ( Cyclam persicum)

Das Alpenveilchen hat seine Herkunft aus warmen und frostfreien Gebieten Vorderasiens. Dort wachsen es in der Laubstreu lichter Wälder.

Es ist nicht nur eine dekorative und schön anzusehende Zimmerpflanze, sondern es gibt es auch als winterharte Pflanze für den Garten.

Die Farben dieser Pflanze gehen von weiß, rosa, rot und purpurrot. Blütezeit von Dezember bis April.

Standort

Im Sommer ist ein heller bis schattiger Platz, keine direkte Sonneneinstrahlung, angebracht. Im Winter sollte das Alpenveilchen hell und kühl stehen bei einer Temperatur bis 18 Grad.

Es reicht eine normale Blumen- und Pflanzenerde aus.

Als Gartenpflanze bevorzugt es einen halbschattigen bis schattigen Standort. Hier eignet sich für das Alpenveilchen ein humoser, durchlässiger Boden und kalkhaltiger Boden.  Sehr gut macht es sich, wenn es unter Gehölze gepflanzt wird. Dort bekommt es dann genügend Feuchtigkeit von unten und wird von oben durch Zweige vor Nässe geschützt.

Pflege

Alpenveilchen benötigen eine besondere Pflege. Damit die Freude an ein blühendes Alpenveilchen lange hält, sind einige Kleinigkeiten zu beachten.

Zeigen sich gelbe und verwelkte Blätter, so sind diese regelmäßig zu entfernen. Sie sollten ruckartig herausgezogen werden. so verhindert man eine faulen der Knolle.

Das Umtopfen in neue Erde sollte jedes Jahr erfolgen. So erreicht man jedes Jahr eine volle Blüte. Beim Umtopfen ist darauf zu achten, dass die Knolle immer ein Stück aus der Erde herausschaut. Für Hydrokultur nicht geeignet.

Im Frühjahr beginnen die Blätter gelb zu werden. Jetzt fängt die Ruhephase der Pflanze an.

Die beste Zeit zum Umtopfen ist Ende August.

Gießen

Beim Alpenveilchen ist es sehr wichtig, dass es immer von unten über den Untersetzer gegossen wird. Man sollte immer darauf achten, dass die Blätter und Blüten kein Wasser abbekommen. Auch hier besteht Fäulnisgefahr.

In der Ruhephase werden die Wassergaben sehr reduziert. Nur so viel gießen wie nötig. Das häufiger Gießen kann wieder aufgenommen werden, wenn sich frischer Austrieb zeit.

Düngen

In der Wachstums und Blühzeit sollte alle 2 Wochen gedüngt werden. In der Ruhezeit hört man mit dem Düngen auf und fängt erst wieder an, wenn sich frischer Austrieb zeigt.

Schädlinge und Krankheiten

Es können Spinnmilben auftreten, wenn die Raumluft zu trocken und warm ist. Es heißt dann die Spinnmilben zu bekämpfen und für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen.

Ansonsten können durch falsches Gießen und nicht entferntem welken Blättern Knollenfäule auftreten. Weiterhin kann es durch einen zu warmen Standort Zum Blattfall und zum Vergilben der Blätter kommen.

Tritt auf der Erde, Blätter und Blüten Grauschimmel auf, dann ist die Raumtemperatur zu warm und zu feucht.

Vermehrung

Die Vermehrung kann durch Aussaat von Samen aber auch durch Teilung der Knollen erfolgen. Meistens ist aber das Ergebnis nicht befriedigend. Besser ist es, wenn man sich ein Alpenveilchen kauft. Bei richtiger Pflege kann man mehrere Jahre sich an dieser Pflanze erfreuen.

Pflanzen

Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen. Man kann sie unterteilen in

  • Blumen und Stauden
  • Laubgehölze
  • Kletterpflanzen
  • Nadelgehölze
  • Nutzpflanzen
  • Gräser

Für Menschen spielen Pflanzen eine große Rolle. Ganz egal ob die Bäume in Parks oder Wald, im heimischen Garten, als Zimmerpflanze oder ganz simpel nur als einen Strauß in der Blumenvase.

Sehr viele Menschen machen die Wissenschaft der Botanik zu ihrem Hobby und damit zu einer sehr schönen Freizeitbeschäftigung. Ein Zuhause ohne Blumen und Pflanzen ist  bei den meisten nicht vorstellbar.

Ob es nur eine Einzelpflanze oder ein wunderschön gestaltetes Fensterbrett ist, lässt jedem Einzelnem sehr viel Gestaltungsvarianten zu. Für Hobbygärtner gibt es viele Möglichkeiten, ob in Formen oder Farben, ihre Kreativität auszuleben.

Doch Pflanzen sind nicht nur für das Auge schön. Nein, sie haben auch eine positive Auswirkung auf den Menschen. Pflanzen am Arbeitsplatz sind heute schon immer mehr an der Tagesordnung.

Es wurde in den 80er Jahren durch viele Untersuchungen erforscht, dass sich Pflanzen im Büro auf die Mitarbeiter positiv auswirken. Es kommt zum Abbau der Stressempfindlichkeit, Gesundheitsprobleme werden weniger und die Leistungsfähigkeit nimmt zu.

Grünpflanzen haben die Eigenschaft, dass sie Kohlendioxyd verbrauchen und Sauerstoff abgeben.. Dieser Vorgang wird als  Photosynthese bezeichnet. Die Photosynthese ist ein kontinuierlicher Vorgang in den Pflanzen.

Wichtig ist, dass genügend Licht auf das Chlorophyll, welches sich in den grünen Blättern der Pflanze befindet, einwirkt. Wichtig ist der Standort der Pflanze. Steht sie zu dunkel oder nachts wird die Photosynthese eingestellt.

Durch diesen natürlichen Vorgang wird auch das Raumklima verbessert. Es verringert sich die Staubbelastung und außerdem regelt sich auf natürlichem Wege auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen, da die Pflanze über ihre Blätter Wasser verdunstet und an die Raumluft abgibt.

Doch nicht nur Zimmerpflanzenliebhaber widmen sich ihren Pflanzen. Nein, die Zahl der Hobbygärtner nimmt auch immer mehr zu. Sie verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit in ihren Gärten zu.

Er nutzt sein Stück Land für den nicht erwerbsmäßigen Gartenbau. Seine Motivation ist die Gestaltung des Gartens und auch der Anbau von Nutzpflanzen für den eigenen Bedarf.

Er sucht die Verbundenheit mit der Natur.

Durch den Anbau von Blumen, Sträuchern, Stauden, Bäumen, Kräutern, Gemüse und vieles mehr kann er gestalterisch aktiv und seine Freude an gestalterischer Tätigkeit ausleben, was ein Ausgleich zur beruflichen Arbeit mit sich bringt.