Das Alpnenveilchen (Cyclam persicum)

Alpenveilchen ( Cyclam persicum)

Das Alpenveilchen hat seine Herkunft aus warmen und frostfreien Gebieten Vorderasiens. Dort wachsen es in der Laubstreu lichter Wälder.

Es ist nicht nur eine dekorative und schön anzusehende Zimmerpflanze, sondern es gibt es auch als winterharte Pflanze für den Garten.

Die Farben dieser Pflanze gehen von weiß, rosa, rot und purpurrot. Blütezeit von Dezember bis April.

Standort

Im Sommer ist ein heller bis schattiger Platz, keine direkte Sonneneinstrahlung, angebracht. Im Winter sollte das Alpenveilchen hell und kühl stehen bei einer Temperatur bis 18 Grad.

Es reicht eine normale Blumen- und Pflanzenerde aus.

Als Gartenpflanze bevorzugt es einen halbschattigen bis schattigen Standort. Hier eignet sich für das Alpenveilchen ein humoser, durchlässiger Boden und kalkhaltiger Boden.  Sehr gut macht es sich, wenn es unter Gehölze gepflanzt wird. Dort bekommt es dann genügend Feuchtigkeit von unten und wird von oben durch Zweige vor Nässe geschützt.

Pflege

Alpenveilchen benötigen eine besondere Pflege. Damit die Freude an ein blühendes Alpenveilchen lange hält, sind einige Kleinigkeiten zu beachten.

Zeigen sich gelbe und verwelkte Blätter, so sind diese regelmäßig zu entfernen. Sie sollten ruckartig herausgezogen werden. so verhindert man eine faulen der Knolle.

Das Umtopfen in neue Erde sollte jedes Jahr erfolgen. So erreicht man jedes Jahr eine volle Blüte. Beim Umtopfen ist darauf zu achten, dass die Knolle immer ein Stück aus der Erde herausschaut. Für Hydrokultur nicht geeignet.

Im Frühjahr beginnen die Blätter gelb zu werden. Jetzt fängt die Ruhephase der Pflanze an.

Die beste Zeit zum Umtopfen ist Ende August.

Gießen

Beim Alpenveilchen ist es sehr wichtig, dass es immer von unten über den Untersetzer gegossen wird. Man sollte immer darauf achten, dass die Blätter und Blüten kein Wasser abbekommen. Auch hier besteht Fäulnisgefahr.

In der Ruhephase werden die Wassergaben sehr reduziert. Nur so viel gießen wie nötig. Das häufiger Gießen kann wieder aufgenommen werden, wenn sich frischer Austrieb zeit.

Düngen

In der Wachstums und Blühzeit sollte alle 2 Wochen gedüngt werden. In der Ruhezeit hört man mit dem Düngen auf und fängt erst wieder an, wenn sich frischer Austrieb zeigt.

Schädlinge und Krankheiten

Es können Spinnmilben auftreten, wenn die Raumluft zu trocken und warm ist. Es heißt dann die Spinnmilben zu bekämpfen und für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen.

Ansonsten können durch falsches Gießen und nicht entferntem welken Blättern Knollenfäule auftreten. Weiterhin kann es durch einen zu warmen Standort Zum Blattfall und zum Vergilben der Blätter kommen.

Tritt auf der Erde, Blätter und Blüten Grauschimmel auf, dann ist die Raumtemperatur zu warm und zu feucht.

Vermehrung

Die Vermehrung kann durch Aussaat von Samen aber auch durch Teilung der Knollen erfolgen. Meistens ist aber das Ergebnis nicht befriedigend. Besser ist es, wenn man sich ein Alpenveilchen kauft. Bei richtiger Pflege kann man mehrere Jahre sich an dieser Pflanze erfreuen.

Pflanzen

Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen. Man kann sie unterteilen in

  • Blumen und Stauden
  • Laubgehölze
  • Kletterpflanzen
  • Nadelgehölze
  • Nutzpflanzen
  • Gräser

Für Menschen spielen Pflanzen eine große Rolle. Ganz egal ob die Bäume in Parks oder Wald, im heimischen Garten, als Zimmerpflanze oder ganz simpel nur als einen Strauß in der Blumenvase.

Sehr viele Menschen machen die Wissenschaft der Botanik zu ihrem Hobby und damit zu einer sehr schönen Freizeitbeschäftigung. Ein Zuhause ohne Blumen und Pflanzen ist  bei den meisten nicht vorstellbar.

Ob es nur eine Einzelpflanze oder ein wunderschön gestaltetes Fensterbrett ist, lässt jedem Einzelnem sehr viel Gestaltungsvarianten zu. Für Hobbygärtner gibt es viele Möglichkeiten, ob in Formen oder Farben, ihre Kreativität auszuleben.

Doch Pflanzen sind nicht nur für das Auge schön. Nein, sie haben auch eine positive Auswirkung auf den Menschen. Pflanzen am Arbeitsplatz sind heute schon immer mehr an der Tagesordnung.

Es wurde in den 80er Jahren durch viele Untersuchungen erforscht, dass sich Pflanzen im Büro auf die Mitarbeiter positiv auswirken. Es kommt zum Abbau der Stressempfindlichkeit, Gesundheitsprobleme werden weniger und die Leistungsfähigkeit nimmt zu.

Grünpflanzen haben die Eigenschaft, dass sie Kohlendioxyd verbrauchen und Sauerstoff abgeben.. Dieser Vorgang wird als  Photosynthese bezeichnet. Die Photosynthese ist ein kontinuierlicher Vorgang in den Pflanzen.

Wichtig ist, dass genügend Licht auf das Chlorophyll, welches sich in den grünen Blättern der Pflanze befindet, einwirkt. Wichtig ist der Standort der Pflanze. Steht sie zu dunkel oder nachts wird die Photosynthese eingestellt.

Durch diesen natürlichen Vorgang wird auch das Raumklima verbessert. Es verringert sich die Staubbelastung und außerdem regelt sich auf natürlichem Wege auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen, da die Pflanze über ihre Blätter Wasser verdunstet und an die Raumluft abgibt.

Doch nicht nur Zimmerpflanzenliebhaber widmen sich ihren Pflanzen. Nein, die Zahl der Hobbygärtner nimmt auch immer mehr zu. Sie verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit in ihren Gärten zu.

Er nutzt sein Stück Land für den nicht erwerbsmäßigen Gartenbau. Seine Motivation ist die Gestaltung des Gartens und auch der Anbau von Nutzpflanzen für den eigenen Bedarf.

Er sucht die Verbundenheit mit der Natur.

Durch den Anbau von Blumen, Sträuchern, Stauden, Bäumen, Kräutern, Gemüse und vieles mehr kann er gestalterisch aktiv und seine Freude an gestalterischer Tätigkeit ausleben, was ein Ausgleich zur beruflichen Arbeit mit sich bringt.