Ringelblume (Calendula officinalis)

Die Ringelblume

Die Ringelblume hat ihre Heimat in den Mittelmeerländern. Sie ist eine sehr leicht zu kultivierende Gartenpflanze und ist einjährig.

Ihre Blütenköpfe sind margeritenförmig und kommen in den schönen Farben orange oder gelb vor. Die Blüte kann einen Durchmesser von 10 cm erreichen und die Pflanze selbst bis zu 20-60 cm hoch werden.

Standort

Jeder gute Gartenboden ist für diese Pflanze angebracht. Die Pflanze benötigt ca. 4-5 Stunden Sonne.

Aussaat

Eine Vorkultur ist nicht nötig. Der Samen kommt ab Anfang April direkt in die Erde, ins Freie.

Günstig ist, wenn man zeitversetzt alle 14 Tage einen Teil des Samen aussät. So verlängert sich die Blütezeit um viele Wochen.

Pflege

Läßt man das Verblühte stehen, verkürzt sich die Blütezeit. Doch das Stehenlassen der verblühten Blütenköpfe hat aber den Vorteil, dass man im Herbst eigenen Samen ernten kann.

Ringelblumen verbreiten sich sehr oft durch Selbstaussaat aus.

Schädlinge

Sehr oft treten Pilzbefall mit Mehltau auf. Dem kann man vorbeugen, in dem  man im Mai oder Juni mit einem Pilzhemmenden Mittel behandelt.

Tipps

Hängt man die Pflanze kopfüber an einen luftigen und schattigen Platz auf, dann behalten die Blüten ihre kräftige Farbe. Diese trockenen Blüten können dann in Herbstgestecken verarbeitet werden.

Heilwirkung

Die Ringelblume ist schon seit Jahrhunderten eine Heilpflanze.  Sie wirkt heilend bei Abschürfungen, Brandwunden und Schnittverletzungen. Die Blütenblätter wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. So bekämpft Ringelblumensalbe auch Bakterien, Viren und Pilze.

Die Blüten können aufgekocht werden. Der Sud kann ins Badewasser gegeben werden oder man pflegt darin rissige Hände.

Der Tee aus getrockneten Blüten regt die Galle an und stärkt die Leber. Entsprechende Präparate erhält man in der Apotheke.

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