Rosmarin, Pflanze für Duft und in der Küche

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin

Rosmarin kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist ein immergrüner Strauch. Er gehört zu der Familie der Lippenblütler und kann bis  zu 2 m hoch werden.

Aussaat

Die Aussaat erfolgt ab Mai. Man kann ihn aber auch vermehren, in dem man die Stauden teilt.

Standort

Diese Pflanze benötigt einen gut durchlässigen Boden. Bevorzugt wird ein sandiger Lehmboden. Der Standort sollte warm und geschützt sein.

Pflege

Bis Ende Oktober können die Pflanzen im Freien bleiben.Dann sollte man sie in Kübel umpflanzen und zur Überwinterung in einen frostfreien Raum (bei etwa 5 Grad) stellen. Im Winter kaum gießen. Ist die Luft zu feucht, kann Schimmelpilzbefall auftreten.

Man kann die Pflanze in größere Töpfe 2 Jahre stehen lassen. Doch im zweiten Jahr verholzen die Stängel. So sollte man beizeiten für Stecklinge sorgen.

Blütezeit

Rosmarin blüht von Ende März bis Anfang Juni.

Ernte

Dieses Küchenkraut kann den ganzen Sommer über frisch geerntet werden. Hat man es als Kübelpflanze, kann es sogar das ganze Jahr über geerntet werden.

Geerntet werden die jungen Triebspitzen. Die krautigen Pflanzenteile kann man im Sommer vor oder nach der Blüte sammeln. Diese werden dann im Schatten getrocknet. Anschließend wird es in einem gut verschlossenem Gefäß kühl und trocken aufbewahrt.

Verwendungszweck

Der Geschmack von Rosmarin ist sehr intensiv. Besonders eignet es sich zum Würzen von Geflügel, Lamm, Wild, Kaninchen und Schweinefleisch. Doch kann es auch zum Verfeinern von Suppen und Eintopfgerichten, Gemüse, Tomaten, Zucchini oder Pilzen.

Damit sich das Aroma voll entfalten kann, sollte es mit gekocht werden.

Auch das Einlegen von einigen Rosmarinzweigen in Öl oder Essig ist empfehlenswert.

Doch nicht nur als Gewürz in der Küche eignet sich Rosmarin. Auch medizinisch kann es angewendet werden. So regen die ätherische Öle und Gerbstoffe dieses Gewürzes die Durchblutung an und aktiviert den Kreislauf.

Als Gewürz in Speisen oder als Tinktur (aus der Apotheke) eingenommen, fördert das Kraut die Verdauung und regt den Appetit an. Es besitzt auch eine krampflösende Eigenschaft, die zur Linderung von Menstruationsbeschwerden beiträgt.

Menschen, die morgens nicht gleich fit sind, können ein Bad mit einigen Rosmarintropfen  nehmen.

Weiterhin wirkt die Pflanze auch antiseptisch und entzündungshemmend. Es hilft bei rheumatischen Beschwerden und auch bei Hautproblemen.

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