Chrysantheme - chrysanthemum 07

Sommeraster (Callisstephus chinensis)

Sommeraster

Die Sommeraster gehört wie alle anderen Sommerblumen zu den Korbblütlern. Es ist eine einjährige Pflanze und ist in China und Japan zu Hause.

Es gibt unterschiedliche Arten und zwar einfache, halbgefüllte oder gefüllte Arten.

Sie können klein, eine Größe von 30 40 cm erreichen oder auch langstielig bis zu einem Meter sein. Die Faben dieser Sommerblume können Rosa, Rot, Blau, Violett, Weiß oder Gelb sein.

Höhere Sommerastern sind sehr schöne Schnittblumen.

Standort

Diese schöne Gartenpflanze lässt sich fast überall im Garten integrieren. Nimmt man die kleine buschige Art, kann man sie gut als Beetbepflanzung nehmen. Es sollte aber beachtet werden, dass die Sommeraster sich nicht wohl fühlt, wenn die Beetnachbarn hohe Pflanzen sind. Einen stickigen und luftfeuchten Platz mag diese Pflanze nicht.

Der Boden sollte nährstoffreich und leicht lehmig sein. Es ist auf einen sonnigen bis halbschatttigen Platz zu achten.

Pflanzzeit

Ab Februar kann der Samen in Töpfe bei 12 bis 15 Grad ausgesät werden. Oder man sät ab März im Kleingewächshaus aus oder ab April im Frühbeetkasten.

Wenn man nicht allen Samen auf einmal und zur gleichen Zeit aussät, kann man die Blütezeit auf sechs Monate verteilen. Man kann von Februar bis Juni säen und hat damit immer blühende Sommerastern. Doch wie schon gesagt für Saaten im März und April sollte man als Alternative Frühbeetkästen nehmen.

Pflanzung

Die Pflanzung der Setzlinge erfolgt nach den Eisheiligen. Es ist bei der Pflanzung darauf zu achten, dass ein Abstand von 20 – 35 cm zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten wird.

Pflege

Es ist während der Kultur eine reichliche Wassergabe notwendig. Auch eine gelegentlich Düngung ist gut.

Krankheiten und Schädlinge

Besonders die schmalen und lang gestielten Blätter können von Schnecken, Raupen, Blattwanzen und Käferlarven befallen und gefressen werden.

Dann wäre noch die Asternwelke zu nennen. Hier färbt sich die Stengelbasis dunkel. Um diesem etwas vorzubeugen, sollte ausreichend gewässert und gedüngt werden.

Die Asternwelke wird durch verschieden Pilze hervorgerufen.  Die Erreger leben im Boden und dringen dann in die Wurzeln und Stängeln. Es ist ein häufiger Standortwechsel anzustreben.

Stellt man diese Krankheit fest, dann müssen die kranken Pflanzen sofort entfernt werden. Allerdings ein Entsorgen auf dem Kompost ist unbedingt zu vermeiden.

© LianeM – Fotolia.com

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