Ruhepaeuschen

Sport und Gartenarbeit können Frühjahrsmüdigkeit vertreiben!

 Das Polit-Magazin Focus sprach bereits vom „Großen Gähnen“ und hat in (s)einem Artikel der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf angesagt …

 Und das aus gutem Grund, denn viele Menschen würden (http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/tid-14020/fruehjahrsmuedigkeit-schlapp-trotz-sonnenschein_aid_391833.html) nun, während sich die Natur ganz mächtig ins Zeug legt, am liebsten zwischen Osterglocken und Krokussen einschlafen.

Kein Mythos!

Dass die Frühjahrsmüdigkeit eine durchaus reale Erscheinung ist und mitnichten eine Fehlmeldung gelangweilter Redakteure darstellt, bestätigt (http://www.hkk.de/main/gut_zu_wissen/gesundheitsthemen/fitness/sport_fr_starter/frhjahrsmdigkeit/) auch die hkk. Ja, nun mache der Organismus bei vielen Menschen wieder schlapp.

Die Frühjahrsmüdigkeit ist damit, wie die Krankenkasse betont, beileibe kein Mythos: „Zu den Symptomen zählen auch Wetterfühligkeit, Schwindelgefühle, Kreislaufschwächen, Gereiztheit sowie Kopf- und Gliederschmerzen!“

Offenbar spiele hier die Umstellung des Hormonhaushaltes eine Rolle, tappen auch die Forscher und Krankenkassen bei der Ursachenforschung noch im Dunkeln. Jedenfalls haben wir es bei der Frühjahrsmüdigkeit mit einem Thema zu tun, das die Menschen bewegt und das sogar auf allgemeinen Online-Lexika wie Wikipedia thematisiert wird.

Hier empfiehlt man allen Schläfrigen mehr Sport und Bewegung, bevorzugt an der frischen Luft, ein Ratschlag, der auch von den Experten der hkk geteilt wird: „Ja, frische Luft und gemäßigte körperliche Anstrengung sind ein optimales Rezept gegen die Frühjahrsmüdigkeit!“

Was schon Kneipp gewusst hat

Gerade wer sich im Winter kaum oder gar nicht bewegt hat, solle und könne nun durchstarten. Etwa mit Spaziergängen, die nun in Wald und Flur besonders viel Spaß machen. Oder mit der Gartenarbeit, die schon der legendäre Wasserpfarrer Kneipp als ideale „Turnübung“ propagiert hat. Denn „die beste Turnübung wäre, von Zeit zu Zeit eine körperliche Arbeit zu verrichten, die nicht nur gelenkig macht, sondern auch durch Heben und Tragen die Kräfte vermehrt“, glaubte der heilkundige Priester, der auch als Barfußfan und Verfechter einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bekannt war:

Es müsse große Sorge darauf verwendet werden, dass unverfälschte Nahrungsmittel und besonders gutes Naturmehl in die Küche kommen, lehrte Kneipp seine Anhänger. Und sagte zudem jeglicher Völlerei den Kampf an: „Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen!“

Fit in den Frühling

Auch die modernen Mediziner und Ernährungsberater empfehlen, im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit, eine leichte und ausgewogene Kost. Dazu mehr sportliche Bewegung wie Radfahren, denn „dabei kommt man“, so die hkk, „schnell auf neue Gedanken.“

Eine weitere Möglichkeit, die Müdigkeit zu vergessen, sei zudem, dem großen Gähnen ganz einfach davon zu laufen. Denn „natürlich ist auch das Lauftraining ein gutes Mittel, um den Organismus im Frühjahr wieder in Schwung zu bringen!“

Also raus aus den Pantoffeln und rein in die Lauf- oder Gartenschuhe. Denn gerade jetzt, wo die Natur erwacht, gibt es draußen auch einiges zu werkeln und zu tun.

Warum sind derzeit alle nur so müde?

Foto: Peter Hoffmann

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