Stromkosten Stromspren beim Waschen

Strompreis: Abgaben drastisch gestiegen!

Wir alle, auch unsere Volksvertreter, reden heute von der so genannten „Stromarmut“ und davon, dass Energie für viele Menschen zu einem Luxusgut „mutiert“ ist …

Darüber scheinen dann gerade unsere Politiker häufig zu übersehen, dass viele der Probleme „hausgemacht“ sind:

Anteil staatlicher Abgaben gewaltig!

So weist das renommierte Vergleichsportal CHECK 24 drauf hin, dass der Anteil staatlicher Abgaben beim Strompreis heute bei gut 50 Prozent (!) liegt. Damit kassiert „Vater Staat“, an jeder Kilowattstunde, kräftig mit und sind es mitnichten allein die Konzerne und / oder äußere Umstände, die die hohen Stromkosten, die viele Verbraucher allmählich in die Armutsfalle treiben, generiert haben.

Strom wird immer teurer:

„2015 zahlen Familien 382 Euro mehr für Strom als 2008“, erklärt check24.de und sieht damit Preissprünge von bis zu 37 Prozent.

Dabei entfalle heute über die Hälfte der jährlichen Stromkosten auf staatliche Abgaben und Steuern. 2008 dagegen lag dieser Anteil noch bei 41 Prozent: „Am stärksten gestiegen sind die Kosten zum Ausbau erneuerbarer Energien“, erklären die Experten des Vergleichsportals und wissen, dass der Staat bei jedem Euro Stromkosten heute mit 53 Cent (bzw. Prozent) mit von der Partie ist!

Sind die Kunden die Dummen?

Auch Verivox sah hier, nämlich 2013, als die Abgaben erstmals an der 50 Prozent-Hürde kratzten, schon einmal ein gewaltiges Problem. Seinerzeit sprach Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox, von einer Entwicklung, die bis dato allenfalls vom Spritpreis bekannt war: „Für die Stromversorger ist das eine schwierige Entwicklung, da sie einen immer geringer werdenden Teil des Endpreises steuern können!“

Ein Dilemma auch für die gebeutelten Verbraucher, denen allenfalls noch ein Anbieterwechsel zu etwas günstigeren Tarifen verhelfen kann. Ein Dilemma, das auch die Sozialverbände und Medien heute mehr denn je umtreibt. So titelte der Spiegel schon einmal mit „Abgeklemmt“ und monierte, dass das Missmanagement beim Umbau der deutschen Stromversorgung die Verbraucher immer teuer zu stehen kommt. Ein Problem vor allem für einkommensschwache Haushalte. Denn „Hunderttausende sitzen bereits im Dunkeln.“

Stromsparen wichtiger denn je!

Stromsparen und energieeffiziente Geräte werden damit wichtiger denn je zuvor. Das beginnt bereits in der Küche und bei den Kühlgeräten, die heute jeder von uns im Haus hat. Denn die können sich leicht als wahre „Stromfresser“ entpuppen, wenn das falsche Gerät gekauft wurde und / oder die vorhandene Technik schlecht genutzt wird.

Die sollte heute auf dem neusten Stand sein. Tatsächlich können sich Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++ – eventuell samt automatischer Abtaufunktion – rasch bezahlt machen. Denn nur so, regelmäßig abgetaut, wird der Kühl- bzw. Gefrierschrank reibungslos und kostengünstig laufen.

Kontraproduktiv sind dagegen direkter Sonneneinfall oder die (Ab)Wärme einer Spülmaschine, die neben dem Gerät platziert wurde. Auch beim Aufstellen der Kühlgeräte kann also wertvoller Strom gespart werden.

Zudem sollte man(n), bzw. Frau, die äußeren Lüftungsgitter und Wärmetauscher regelmäßig abstauben. Denn Strom und Energie sind heute (siehe oben) zu teuer, um vergeudet zu werden!

Strompreise sind heute ein wichtiges Thema und oft auch ein großes Problem!

Foto: Peter Hoffmann

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