Glanrind Herde

Tag der Milch wirft Fragen auf

Die IKK gesund plus geht davon aus, dass unser Körper durch Milch und Milchprodukte mit jeder Menge wichtiger Nährstoffe versorgt wird.

Und auch Reinhold Jost, saarländischer Fachminister für Umwelt und Verbraucherschutz, bestätigt: „Unsere Milch ist ein qualitativ hochwertiges Grundnahrungsmittel, das viele Nährstoffe liefert, die der Mensch zum Leben braucht!“

Viele wichtige Inhaltsstoffe:

Anlass für den Besuch des Ministers an einer Homburger Schule war dabei der internationalen Tag der Milch, auch Weltmilchtag genannt, der 2007 bereits seinen 50. Geburtstag feierte und meist am 1. Juni stattfindet.

Ein Tag, der für die Milch und den Milchkonsum mobil macht. Tatsächlich verweist auch die IKK gesund plus auf viele wichtige Vitamine (A, E, K, B2 und B12), die in der Milch enthalten sind. Dazu kommen Milchfette und Milcheiweiße, so dass Milch als vollwertige Zwischenmahlzeit gilt. Eine Mahlzeit, die dank ihrer Kalzium-Reserven auch Knochen und Zähne stärkt.

Gesunde Ernährung bereits im Kindesalter trainieren!

Freilich muss, Jost zu Folge, eine ausgewogene und gesunde Ernährung bereits von Kindesbeinen an erlernt und im Elternhaus quasi antrainiert werden. Gerade beim Frühstück, das als „Sprungbrett“ in den Tag gilt und damit maßgeblich über Leistungsbereitschaft und Leistungsfreude in Beruf und Schule mitentscheidet: „Milch sollte als Bestandteil dieses Frühstücks eine wichtige Rolle spielen“, glaubt das Saar-Ministerium und weist darauf hin, dass die Milch zu den am besten untersuchten Lebensmittel gezählt werden darf.

Pro und Contra:

Auch die mhplus Krankenkasse geht daher davon aus, dass es die Milch in sich hat. Denn die besteht zwar zu 90 Prozent aus Wasser, doch die restlichen 10 Prozent liefern dann wichtige Vitamine, Eiweiße sowie Ballast- und Mineralstoffe. Milch sei damit weit mehr als nur ein Getränk.

Andererseits ist Mich auch sehr fettreich

Der WDR fragte sich daher schon einmal, wie viel Milch noch gesund ist. Zumal die auch mit Akne oder gar Diabetes in Zusammenhang gebracht wird.

Der Stern sieht daher eine Reihe von Fragezeichen, die mit dem Milchkonsum verknüpft sind.
Doch ohne Frage ist Milch eine tragende Säule der Landwirtschaft.

Und das auch im Saarland. So leben von den etwa 400 landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben, die es derzeit hier noch gibt, 190 von der Milcherzeugung und erzielen damit mehr als 50 Prozent des bäuerlichen Einkommens: „Die heimischen Milcherzeugerbetriebe „ermelken“ dazu von 14.500 Milchkühen 92 Millionen Liter Milch“, weiß Jost zu berichten.

Milch gilt gemeinhin als gesund. Doch es gibt auch Kritiker, die in diesem Produkt der Kuh eine Gefahr sehen!

Foto: Peter Hoffmann

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