Tierhalter im Festtagsstress

 „Stellen Sie sich die Festtage doch einmal aus der Perspektive Ihres tierischen Mitbewohners vor“, macht „PETA Deutschland e.V.“ darauf aufmerksam (http://www.peta.de/web/festtagsgefahren.895.html), dass unseren tierischen Mitbewohnern nun eine stressige und mitunter auch gefährliche Zeit droht. Denn schon allein der Stress und Lärm, wenn all die Omas und Tanten „einfallen“, wird sensiblen Hunden und Stubentigern ein Graus sein.

Zudem drohen natürlich gesundheitliche Gefahren. Dass Weihnachtssterne giftig sind, dürfte zwischenzeitlich wohl hinlänglich bekannt sein!? Doch wussten Sie auch, dass selbst Schokolade für Hunde und Katzen eine tödliche Gefahr ist?

 „Schokolade ist für Hunde gefährlich“, warnt (http://www.br.de/radio/bayern1/sendungen/am-vormittag/weihnachten-schokolade-hund-gefahr-100.html) der Bayern 1-Tierexperte Henning Wiesner, dass allenfalls reine Butterplätzchen okay sind. An Schokolade oder Kakao könnten Hunde dagegen versterben!

Wenn „Waldi“ oder „Mieze“ trotz aller Vorsicht genascht hat, muss daher – Feiertag hin, Feiertag her -, ein Tierarzt oder gar die Klinik besucht werden. Im „Tiermedizin Portal“ sind daher die Symptome einer Schokoladenvergiftung, wie Unruhe, Zittern, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen, ausführlich (http://www.tiermedizinportal.de/magazin/schokoladenvergiftung-bei-hunden-und-katzen/131713) beschrieben: „Außerdem leidet das Tier unter Erbrechen, Durchfall und vermehrtem Durst!“

Hier gehen die Experten davon aus, dass vor allem Hunde, die meist gieriger als Katzen schlingen, in Gefahr sind … an brennenden Kerzen, zerplatzen Weihnachtsbaumkugeln, die die empfindlichen Pfoten aufschneiden oder heißem Fondue-Fett könnten sich dann Hunde wie auch Katzen gleichermaßen weh tun.

„Wenn in Ihrer Familie Bleigießen zum Silvesterritual gehört, müssen Sie darauf achten, dass Hunde und Katzen nicht an das verwendete Wasser gelangen. Dieses kann zu schweren Vergiftungen führen“, enthüllt die Tierschutzorganisation PETA eine weitere Gefahrenquelle. Ganz zu schweigen von den allenthalben explodierenden Böllern, die schon manch Tier verletzt und noch mehr Katzen und Hunde in jäher Panik verscheucht haben.

Die PETA-Experten raten daher, „Waldi“ niemals mit nach draußen zu nehmen: „Schließen Sie die Rollläden, lassen Sie das Licht brennen und leise Musik oder den Fernseher laufen, so dass die Tiere so wenig wie möglich vom Feuerwerkslärm mitbekommen!“

Das letzte Gassigehen sollte daher vorüber sein, noch ehe der Lärm und Trubel so richtig losgeht. Oder aber, zum Lösen, ein ruhiger gelegenes Waldstück besucht werden.

Natürlich wird man Hunde, die nicht „schussfest“ sind, rund um Silvester nur angeleint ausführen. Wobei wir, als echte Tierfreunde, auch unsere Stubenvögel nun vermehrt im Blick haben. Denn für Wellensittich & Co könnte allein der Odem, der mit unserem leckeren Raclette oder Fondue einhergeht, zu einer tödlichen Gefahr werden.

Das heiße Fett sowie die Dämpfe, die beim Erhitzen der Töpfe und Pfannen mit ihrer Antihaftbeschichtung entstehen, können für unsere Piepmätze nämlich tödlich sein. Die sollten daher rechtzeitig in einem ruhigen Raum „geparkt“ werden.

Jalousien, Vorhänge oder Läden müssen geschlossen sein, da selbst zutrauliche Papageien von den Raketen und Böllern mit ihren Funken und Lichtblitzen erschreckt werden und dann alsbald panisch umherflattern. Der Raum selbst darf daher nicht abgedunkelt werden, da ansonsten den unruhig umherhüpfenden Gefiedern die Orientierung verloren geht.

Auch hier können leise Musik und beruhigendes Zureden Sinn machen: „Doch auch Pferde sind Fluchttiere, die bei Gefahr leicht in Panik geraten“, macht PETA darauf aufmerksam, dass nun auch auf Weiden und im Stall die Not und Panik groß. Zumal dann, wenn Halbstrake oder rücksichtslose Zeitgenossen ihre Feuerwerkskörper auf die Tiere selbst oder in den Stall werfen: „Deshalb sollte eine vertraute Person im Stall sein oder zumindest regelmäßige Kontrollen durchführen, um solche Gefahren gar nicht erst Wirklichkeit werden zu lassen!“

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