Border Collie im Wasser 2

Tipps für den Sommer: Während der Freibadsaison die Haustiere und den Schutz unserer Wälder nicht vernachlässigen!

War das ein Pfingstfest … Meteorologen sprachen von den heißesten Pfingstfeiertagen, die wir selbt Jahrzehnten erlebt haben. Mit all seinen schönen Seiten, aber auch den traurigen Meldungen, die jede Hitzewelle mit sich bringt:

Selbst auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, war es noch ungewöhnlich warm!

Umso mehr im Flachland, wo mit der Hitze und Trockenheit auch die Waldbrandgefahr ansteigt. Selbst Polit-Magazine wie der Focus befassen sich daher mit dieser Thematik (http://www.focus.de/regional/nuernberg/wetter-nach-rekordhitze-hohe-waldbrandgefahr-in-bayern_id_3909410.html) und wissen, dass vielerorts bereits die höchste Warnstufe erreicht ist:

Waldbrände vermeiden!

Dabei gehören, wie das Feuerwehr-Magazin bestätigt (http://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/waldbrandgefahr-aktuell-tipps-43655), Waldbrände zu den gefährlichsten und schwierigsten Einsätzen überhaupt und können, neben Wanderern und Wildtieren, auch die Retter selbst in Gefahr bringen.

Für Leichtsinn bleibt in Wald und Flur daher wenig Raum. Zumal heute die meisten Waldbrände durch menschliches Fehlverhalten, nicht jedoch durch Naturereignisse wie Blitzeinschläge entfacht werden:

„Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern. Dies gilt auch für Grillfeuer“, mahnt (http://www.feuerwehr-voelklingen.de/cx/index.php?page=980) daher die Feuerwehr der Mittelstadt Völklingen im Saarland und bittet alle Bürger, ausschließlich die ausgewiesenen Grillplätze zu nutzen.

Zudem herrscht, wie Dirk Schoepp und Torsten Milkovic von der Pressestelle erklären, in Wäldern ein striktes Rauchverbot. Und das aus gutem Grund, da bereits eine achtlos aus dem Wagenfenster geworfene Zigarettenkippe, die vom Wind Richtung Forst verweht wird, oftmals dramatische Folgen hat.

Daher sollten bereits bei der kleinsten Rauchentwicklung in den Wäldern die Wehren unter der Rufnummer 112 alarmiert werden: „Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern frei, denn die sind im Fall der Fälle wichtige Zufahrts- und Rettungswege“, appelliert die Feuerwehr Völklingen in diesem Zusammenhang an alle Wanderer, die Park- und Halteverbote zu beachten.

Auch Bello und Mieze leiden!

Freilich sind auch unsere Haustiere bei den derzeitigen „Backofentemperaturen“ in ernster Gefahr. Vor allem langhaarige Rassen leiden. Selbst die Bild-Zeitung befasst (http://www.bild.de/ratgeber/haustier/haustiere/tipps-fuer-hund-katze-kaninchen-meerschweinchen-voegel-gegen-hitze-und-sonne-9121966.bild.html) sich daher mit dieser Thematik und bestätigt, dass nun auch unseren Vierbeinern Sonnenbrände und Allergien, gar ein Sonnenstich droht.

Ja, die sommerliche Temperaturen sind nicht für jeden ein Vergnügen, befürchtet (http://www.tasso.net/Tierschutz/News/Todesfalle-Auto-Unterschaetzte-Gefahr-bei-Sonne-u) auch die Tierschutz-Organisation TASSO und geht davon aus, dass noch immer zahlreiche Hunde Jahr für Jahr im Auto einen qualvollen Tod sterben: „Viele Menschen wissen nicht, dass das Auto bereits bei mittleren Temperaturen schnell zur Hitze-Falle wird!“

Bereits ab 20 Grad Celsius gehöre daher kein Tier mehr in ein verschlossenes Fahrzeug, warnt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation: „Leider glauben viele Leute immer noch, dass ein wenige Zentimeter geöffnetes Fenster oder ein Parkplatz im Schatten ausreichend sind, um den Hund vor einem Hitzetod zu schützen.“

Das jedoch ist ein Irrglaube, da sich die Temperaturen im Wageninnern binnen Minuten auf über 50 Grad Celsius aufheizen. Da Hunde im Gegensatz zu uns Menschen nicht schwitzen und ihren Wärmehaushalt stattdessen nur via Hecheln ausgleichen (können), sind sie besonders schnell in Gefahr: „Den Wasserverlust muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Wenn es diese Möglichkeit nicht hat, steigt die Körpertemperatur an und es kommt zu einem Hitzschlag, weil lebenswichtige Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden“, warnt McCreight.

Freilich sind auch Bienen- und Insektenstiche im Maul und Rachenraum (und viele Hunde und Katzen neigen nun mal dazu, nach jeder Fliege und jedem Brummer zu schnappen!) ein echter Notfall, bei dem auf jeden Fall ein Tierarzt oder die Kleintierklinik konsultiert werden muss.

Wo und wann ein Sonnenbrand droht?

Ebenso können sich auch unsere Haustiere einen Sonnenbrand einfangen. Besonders gefährdet sind hier naturgegeben Nackthunde und Nacktkatzen, doch auch die ungeschützten Nasenspiegel könn(t)en sich entzünden.

Bei Pferden sind dagegen Schimmel und Tiere mit hellen Fellpartien für sonnenbedingte Hautirritationen besonders empfänglich!

Zu den Fotos:

Beim Waldspaziergang müssen wir nun besonders auf der Hut sein, da viele Wege längst knochentrocken und das Unterholz wie ausgedörrt ist!

Nun tut auch „Bello“ ein kühles Bad so richtig gut. Freilich sollten auch Hunde, wenn sie überhitzt sind, nicht kopfüber ins kühle Nass springen!

Fotos: Peter Hoffmann

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