Magnolien

Verantwortungsvolle Wanderer helfen, Waldbrände zu vermeiden!

Ohne Frage, das derzeitige Wetter ist bombastisch. Dennoch haben die warmen Frühlingstage auch ihre Schattenseiten …

Vor allem in den Wäldern, wo die Brandgefahr bereits so früh im Jahr groß ist:

Das Frühlingswetter kurbelt nicht nur den Verbrauch an Gießwasser an!

Denn hier ist alles bereits derart ausgedörrt, dass Experten von einer deutlich erhöhten Gefahr für Waldbrände ausgehen: „Quila“ bringt Bilderbuchfrühling – Waldbrandgefahr steigt“, vermeldet daher „Focus Online“, während die „Mitteldeutsche Zeitung“ weiß, dass bereits jetzt vielerorts die höchste Warnstufe erreicht ist.

Tatsächlich fängt das staubtrockene Unterholz nun rasend schnell Feuer, so dass Rauchen in Wald und Flur ein absolutes Tabu ist. Selbst die achtlos aus einem fahrenden Wagen geschleuderte Zigarette könnte böse Folgen haben und ganze Waldstriche verwüsten.

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass offenes Feuer und Grillen im Wald ganzjährig (!) verboten ist: „In Nordrhein-Westfalen gilt zudem vom 1. März bis zum 31. Oktober ein absolutes Rauchverbot im Wald“, erklärt der Landesbetrieb die dortige Regelung und bittet ferner darum, die Waldwege und Zufahrten freizuhalten, um gegebenenfalls nötige Einsätze der Feuerwehren zu ermöglichen. Denn die dürfen im Fall der Fälle, wo jede Minute zählt, natürlich nicht durch zugeparkte Wege ausgebremst werden!

Auch der Garten erwacht:

Doch auch die städtischen Grünanlagen sowie die Kleingartenkolonien erwachen nun zu neuem Leben. Wo sich ein ähnliches Problem zeigt. Denn auch die Kleingärtner verbringen nun reichlich Zeit damit, ihre Rabatten und Sträucher zu wässern.

Tatsächlich nämlich ist es derzeit überdurchschnittlich warm und zu trocken. Auch wenn wir Menschen die Witterung, die vielen wie ein kleiner, vorgezogener Sommer vorkommt, durchaus genießen. Daher sucht die Bildzeitung unter dem Motto „Hier tollt der Frühling“ auch die schönsten Bilder.

Andere mögen dagegen schon heute an die kommende Ernte denken und daher (siehe oben) kräftig wässern. Denn „der Frühling ist zwar schön, doch wenn der Herbst nicht wär`, wär` zwar das Auge satt, der Magen aber leer“, dozierte schon seinerzeit Friedrich Freiherr von Logau, ein deutscher Dichter des Barock.

Der Frühling und die Natur entfalten sich derzeit mit aller Macht …

… leider wächst mit der Wärme und der Trockenheit auch die Waldbrandgefahr!

Fotos: Peter Hoffmann

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