Von Bienen, Hummeln und Tomaten

Bereits Einstein, den wir sonst eher mit mathematischen Formeln und physikalischen Fragestellungen in Verbindung bringen, sorgte sich um das Wohlergehen der Bienen, das eng mit dem von uns Menschen verknüpft scheint …

Wenn die Biene erst einmal von der Erde verschwunden sei, habe auch der Mensch nur noch vier Jahre zu leben, lehrte Einstein, der die Bedeutung der Insekten wie folgt auf den Punkt brachte: „Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr!“

Dürfen es auch Hummeln sein?

Tatsächlich sind Honig- und Wildbienen für unsere Ernte bis heute unverzichtbar. Wobei auch und gerade Hummeln gebraucht werden. Denn die pelzig behaarten Wildbienen können auch dann noch ausschwärmen, wenn es für unsere Haus- und Honigbienen zu kalt und verregnet ist und die daher im Stock bleiben.

Zudem könnten gerade die kräftigen Hummeln besonders viel tragen und damit reichlich Pollen transportieren, berichtete unlängst das Pro 7 Wissensmagazin Galileo (http://www.prosieben.de/tv/galileo), wo die Redakteure zeigten, dass Hummeln auch in Gewächshäusern mit Tomaten gezielt zur Bestäubung genutzt und ausgesetzt werden.

Christoph Kolumbus brachte sie nach Europa

Die gehören zur Familie der Nachtschattengewächse, sind also mit Kartoffeln und Paprika verwandt, und wurden erstmals von Christoph Kolumbus nach Europa gebracht.

Wildformen, die in Südamerika wucherten, wurden von den Maya bereits vor Christi Geburt gezielt kultiviert. Auch wenn die vermutlich noch nicht ahnten, wie gesund diese „Paradiesäpfel“ sein können.

Denn erst neuere Studien legen den Verdacht nahe, dass manche Lebensmittel wie Medikamente wirken und womöglich sogar Krebs (zellen) aushungern können: „Rotwein und Tomaten als „Krebskiller“ identifiziert“, titelte (http://www.welt.de/wissenschaft/article6344823/Rotwein-und-Tomaten-als-Krebskiller-identifiziert.html) daher die Welt im Jahr 2010 und zitierte in diesem Zusammenhang US-Forscher William Li, der Lebensmittel nach ihrer Fähigkeit, Krebs zu bekämpfen, zu klassifizieren versucht.

Auch rote Trauben, dunkle Schokolade und Heidelbeeren, Knoblauch, Soja oder diverse Tees könnten Krebszellen „aushungern“, glaubt der, geht gar davon aus, dass gesundes Essen eine dreimalige tägliche „Chemotherapie“ sein könnte …

Die Rolle einer gesunden Ernährung?

Tatsächlich befasste sich auch das Polit-Magazin Focus bereits mit der Ernährung im allgemeinen sowie den Tomaten im Besonderen und geht (http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/prostatakrebs-tomatenmark-schuetzt-am-besten_aid_304868.html) davon aus, dass sich Tomaten günstig auf Prostatakrebs auswirken können, wobei freilich auch deren Verarbeitung eine Rolle spielt.

Ein wenig skeptischer zeigt (http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/prostatakrebs/risikofaktoren.php#inhalt7) sich hier freilich das Deutsche Krebsforschungszentrum. Nein, eine spezielle Diät gegen Prostatakrebs, die gebe es nicht: „Derzeit ist weder klar, ob besonders fettreiche Nahrung eine ungünstige Rolle spielt. Noch lässt sich ein Nutzen sogenannter Phytohormone aus Soja belegen!“

Dennoch zählt die in Österreich meist Paradeiser genannte Tomate natürlich zu den gleichermaßen leckeren wie vitaminreichen Nahrungsmitteln und stellt damit, zumal frisch aus dem Garten geerntet, ohne Frage einen gesunden Genuss dar.

Zurück zu den Bienen

Insofern mag es also auch uns Hobby- und Kleingärtnern zu denken geben, wenn es die Bienen zunehmend schwer haben. Tatsächlich sprach (http://www.br.de/themen/wissen/bienen-bienensterben-varroamilbe100.html) auch der Bayerische Rundfunk bereits von „bedrohten Sammlerinnen“, während der BUND angesichts des weltweit knapp werdenden Nahrungsmittelangebots im Bienensterben (http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/pestizide/gefahr_fuer_die_natur/tiere/bienen/) sogar ernsthafte Bedrohung für uns Menschen sieht.

Gerade so, wie sich auch Albert Einstein schon um das Wohlergehen der emsigen Insekten gesorgt hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *