Photo of electric lawnmower on freshly cut plush green grass with home and flower beds in background

Welchen Rasenmäher soll ich kaufen ?

Kauf eines Rasenmähers: Gartenbesitzer, die einen Rasen anlegen, egal ob eine kleine Rasenfläche oder eine größere, benötigen einen Rasenmäher. Ein regelmäßiges Mähen des Rasens ist wichtig für einen schönen Rasen. Der Rasen wird dadurch schön dicht und bleibt in Form. Hier taucht nun die Frage auf, welcher Rasenmäher ist richtig, ob mit Akku, Radantrieb, Mulcher oder ein Rider. Hier kann man sagen, wer die Wahl hat, hat die Qual.

Was sollte beim Kauf eines Rasenmähers berücksichtigt werden ?

Generell kann man sagen, dass die Rasenfläche den Mähertyp bestimmt. Nun gibt es ja sehr viele Rasenmähertypen am Markt. Und da ja ungefähr alle 15 Jahre der Kauf eines Rasenmähers ansteht, sollte man sich vor dem Kauf schon schlau machen. Denn man hat dann entweder 15 Jahre lang Freude oder Ärger mit seinem Rasenmäher. Die erste Überlegung ist, wie groß ist meine Rasenfläche. So gibt es Rasenmäher zwischen 30 bis 60 cm Schnittbreite. Damit kann man in einem vertretbaren Zeitaufwand eine Rasenfläche bis 2000 qm mähen. Liegt die Fläche über 2000 qm, sollte man sich überlegen, ob man sich nicht einen Rasentraktor anschafft. Bei 100 qm Fläche und unterschiedlich breiten Mähwerken werden folgende Mähzeiten benötigt.

  •  Schnittbreite 33 cm -10 Minuten Mähzeit
  • Schnittbreite 37 cm – 8,5 Minuten Mähzeit
  • Schnittbreite 42 cm – 7,0 Minuten Mähzeit
  • Schnittbreite 47 cm – 6,0 Minuten Mähzeit
  • Schnittbreite 53 cm- 4,0 Minuten Mähzeit

Grundsätzlich kann man sagen, dass je größer die Rasenfläche ist, desto größer sollte auch das Mähwerk sein. Wer also eine Rasenfläche von 2000qm hat, sollte einen Rasenmäher mit einem über 50 cm Mähwerk besitzen. Darüber hinaus ist ein Rasentraktor sinnvoller, der zwei Messer besitzt. Dazu kommt noch, dass das Rasenmähen mit einem Rasentraktor natürlich auch viel Spaß macht.

 Bosch Rotak 32 Rasenmäher

Bosch Rotak 37 Rasenmäher

 
  • Ergonomisches Griffdesign
  • Leichte Handhabung, wiegt nur 6,8 kg
  • Der 1200-W-Powerdrive-Motor
  • 10 Stufen Höhenverstellbar
  •  AGR-zertifizierter Griffe und Quick Click-System
  • Airflow-Technologie für beste Schnittgutsammlung
  • hoher Drehmoment
  • geschliffene und gehärtete Messer

 

Rasenmäher mit Heckauswurf, Seitenauswurf oder Mulcher?

Hier ist entscheidend, wie man das gemähte Gras entfernt. Man kann es einsammeln und auf dem Kompost entsorgen oder auch mulchen. Meistens mäht man mittels Heckauswurf, also das Schnittgut wird in einem Fangsack gesammelt und anschließend entsorgt. Sind jedoch große Flächen zu mähen, ist der Fangsack sehr schnell voll. Hier sollte man einen Rasenmäher mit Seitenauswurf ohne Fangkorb bevorzugen.

Das geschnittene Gras wird dann per Hand eingesammelt. Wichtig ist, dass das Schnittgut vollständig eingesammelt wird, da das grobe Schnittgut schwer verrottet und den darunter liegenden Rasen schädigen kann. Soll das gemähte Gras als Dünger wieder verwendet werden, ist ein Mulch-Mäher einzusetzen. Dieser wirft das Gras nicht einfach aus, sondern zerkleinert es gleich in sehr feine Teile. Es gibt aber auch viele Rasenmäher mit Heck- oder Seitenauswurf, die eine optimale Mulchfunktion besitzen. Man sollte beim Kauf darauf achten.

Antrieb des Rasenmähers

Es gibt Rasenmäher mit Benzin und Elektro-Antrieb, aber seit einigen Jahren auch mit Akku-Rasenmäher. Elektro-Rasenmäher ohne Akku sind im Preis sehr günstig. Doch eignen sich diese nur für kleine Rasenflächen, da diese kabelgebunden sind. Auch stört das unhandliche Kabel beim Mähen, weil man keine Bewegungsfreiheit hat. Man muss auch aufpassen, dass man beim Mähen nicht über das Kabel fährt. Die Elektro-Mäher haben eine geringe Reichweite. Dadurch haben sie auch nur kleine Schnittbreiten. Der Benzinrasenmäher ist der Klassiker unter den Mähern.

Man hat mit diesem eine große Bewegungsfreiheit, denn man kommt ohne Kabel in den hintersten Winkel im Garten. Leider hat er auch einen Nachteil, denn er ist sehr laut. Also sollte man schon überlegen, wann man mäht. Zur Mittagszeit und am Sonntag sollte besser nicht gemäht werden, denn das könnte störend für die Nachbarn sein. Auch muss der Benzinrasenmäher gewartet werden, wie zum Beispiel Ölwechsel. Ratsam ist es einen Benzinrasenmäher in einer Fachwerkstatt zu kaufen. Hier bekommt man auch Wartungsdienstleistungen, die man bei einem Discounter nicht erhält.

Es gibt Benzinrasenmäher mit Radantrieb und auch ohne. Wobei der Radantrieb ein großer Vorteil des Benzin Rasenmähers ist. Dieser Vorteil macht sich besonders in unebenem Gelände bemerkbar. Seit einigen Jahren gibt es auch den Akku-Rasenmäher zu kaufen. Dieser hat einige Vorteile, denn er ist leise, wartungsarm und abgasfrei. Jedoch besitzt er auch einen Nachteil. Mit der Akkuladung schafft man höchstens 400 qm zu mähen.

Wer eine größere Fläche mähen möchte, sollte noch Ersatzakkus parat haben. Sonst muss man seine Arbeit unterbrechen und warten bis der Akku wieder aufgeladen ist. Vom Preis der Akkus muss man sagen, dass Lithium-Ionen-Akkus recht teuer sind.

Manuelles Mähen oder mähen mit einem Rasenroboter

Die gänglichste Art ist, dass man hinter seinem Rasenmäher hinter her läuft. Was sicher auch für die Gesundheit gut ist, denn Bewegung schadet nicht. Dann gibt es auch noch die Möglichkeit, dass man sich einen Rasentraktor anschafft. Man setzt sich gemütlich darauf und mäht seinen Rasen.

Das bringt natürlich auch einen Fahrspaß mit. Doch diesen Rasentraktor kann man nicht nur zum Rasenmähen benutzen. Nein, man kann ihn auch im Winter zum Schneeräumen einsetzen. Wer seinen Rasen nicht alleine mähen möchte, schafft sich einen Rasenroboter an.

Den gibt es seit einigen Jahren und der Preis liegt bei 1000 Euro. Dieser Roboter sorgt stets für einen perfekt gemähten Rasen.

Zum Schluss kann man sagen, dass die Anschaffung eines Rasenmähers für gut 10 Jahre ist. Allerdings darf dabei die Wartung nicht vergessen werden, so dass man auch Ersatzteile vorrätig haben sollte.

Bildquelle: © tab62 – Fotolia.com

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