Red rose isolated on white background.

Wissenswertes über Rosen

Rosen zählen zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Das hat natürlich seinen Grund, denn viele Sorten blühen den ganzen Sommer durch.

Dazu kommt noch das Rosen einen herrlichen Duft verbreiten.

Allerdings benötigen Rosen eine besondere Pflege und zwar vom Schnitt bis zum Pflanzenschutz.

Die Rose ist die Königin der Blume und jeder Gartenbesitzer möchte, dass diese im Garten prächtig zur Geltung kommt.

Pflanzzeit für Rosen

Die besten Pflanzzeiten für Rosen sind der März/April und Oktober/November.

Standort

Beim Standort sollte man sonnige und warme Gartenplätze wählen. Diese Standorte fördern die Blütenfülle, Farbenintensität und einen schönen Rosenduft.

Wird ein Platz mit einem kaltnassen Boden gewählt, dann kann es zu einem starken Pilzbefall der Pflanze kommen.

Pflanzabstände

Die Pflanzabstände sind unterschiedlich und richten sich nach Wuchsstärke und Bodenverhältnisse.

Bei Schnittrosen sollte der Abstand 30-50 cm, bei stark wachsenden Floribundarosen (Büschelblütige Beetrosen) 30-40 cm, bei Zwergrosen 35 cm, bei Zierstrauchrosen 60-100 cm und bei Kletterrosen 150 cm sein.

Pflanzvorbereitung

Die Rosen sind vor dem Pflanzen gründlich zu wässern. Dabei sollten Rosenbüsche und Rosenstämme bundweise oder einzeln untergetaucht sein. Die Wässerung sollte im Herbst mindestens zwei bis drei Stunden sein und bei der Frühjahrspflanzung möglichst 12 bis 24 Stunden betragen.

Beim Wurzelschnitt ist darauf zu achten, dass so wenig wie möglich geschnitten wird, weil jede Wurzel mithilft, dass die Rose anwächst.

So sollte man geknickte und verletzte Wurzeln kurz über der Schadensstelle abschneiden.

Sind Wurzeln sehr lang, dann empfiehlt sich nur ein geringes Zurückschneiden.

Beim Pflanzschnitt sind die Triebe bis auf 20 cm zu kürzen.

Einpflanzen

Rosen haben lange Wurzeln. Das Pflanzloch sollte mindestens einen Durchmesser von 40 cm haben. Die Tiefe sollte so sein, dass die Wurzeln nicht geknickt werden.

Die Veredlungsstelle sollte 5 cm unter der Oberfläche liegen, damit verhindert man winterliche Frostschäden.

Bevor das Pflanzloch wieder aufgefüllt wird, sollte die Pflanzerde mit Stalldung und Torf (ohne jegliche Zugabe von Mineraldünger) verbessert werden. Auch Hornspäne können beigemischt werden.

Ist das Pflanzloch aufgefüllt, wird die Erde mit dem Fuß leicht verdichtet. So verschließen sich Hohlräume im Boden.

Wässern der Rose

Ist die Rose eingepflanzt, dann wird um die Rose ein Gießrand geformt. So verhindert man, dass das Wasser seitlich nicht wegfließen kann und direkt an der Pflanze versickert. Die Pflanze sollte so lange gewässert werden, bis das Wasser nicht mehr wegsackt.

Auch im Frühjahr ist auf genügend Feuchtigkeit zu achten.

Anhäufeln der Rose

Nach dem Pflanzen ist das Anhäufeln der Rose wichtig. Das ist im Herbst sowie bei der Frühjahrspflanzung erforderlich.

Dazu wird die Pflanze mit Erde bis zu 30 cm hoch angehäufelt. Handelt es sich um eine Herbstpflanzung, dann ist mit der Anhäufelung die Rose vor Wind und Frost geschützt. Diese Anhäufelung bleibt bis zum Frühjahr bestehen und wird dann entfernt.

Handelt es sich um eine Rose, die im Frühjahr gepflanzt wird, dann bleibt die Anhäufelung ein paar Wochen und zwar so lange, bis die Rose richtig ausgetrieben ist.

Rote Rosen

© Vitalina Rybakova – Fotolia.com

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